Plätscher oder Der Metaphernmix

Mag sein, dass ich nur die falschen Leute kenne (obwohl ich den Eindruck eher nicht habe). Mag sein, dass ich im falschen Buddelkasten spiele (diesen Eindruck habe ich schon eher). Mag aber auch sein, dass die Leute, mit denen ich im gleichen Buddelkasten spiele, entweder ganz schnell die Lust am Spielen verloren haben oder – und zu dieser Fraktion zähle ich mich – im Gegenteil jetzt richtig loslegen wollen, aber nicht mit Eimerchen und Schäufelchen, sondern mit einem Bulldozer.

Was will ich mit diesem spätabendlichen Metaphernmix eigentlich sagen?

Damit will ich sagen, dass in meinem Waveboard die Google Waves derzeit ein wenig müde vor sich hinplätschern. Nun gut, wir haben Wochenende. Und – anders als manche glauben – Wave ist kein Sozialnetz, sondern ein Werkzeug zu mehr oder weniger ernsthafter Arbeit. Nicht sicher, ob das in dem von mir noch nicht gelesenen Complete Wave Guide auch so drinsteht, aber ich kann ja auch mal eine eigene Meinung haben.

Die Sache ist einfach so: Grundsätzlich habe ich Wave kapiert. Grundsätzlich habe ich auch schon invites an Leute verschickt, mit denen ich zusammen in der Google-Welle arbeiten möchte (bei der Deutschen Welle arbeite ich mit ihnen ja schon zusammen. Ha, ha.). Grundsätzlich möchten wir das aber gerne in einer zuverlässigen Umgebung, möglichst auch kontrolliert und datengeschützt machen.

54 Tage vor Weihnachten wäre mein Wunsch an Google also:

  1. Macht Google Wave rasch fertig, stabil, schnell und brauchbar. Von mir aus nennt es fünf Jahre lang „Beta“, nur kommt über den Preview-Status hinaus.
  2. Und wenn ihr dann soweit seid, dann gebt Wave frei (OK, habt ihr schon versprochen) und lasst es uns auf Firmenservern etc. installieren – damit niemand in die Verlegenheit kommt, erklären zu müssen, warum er Firmeninterna auf externen Plattformen diskutiert.

Ach ja, fünf Einladungen hätte ich noch zu vergeben.