Per UMTS durch die Galaxis

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Here I am again – drahtlos, via UMTS, mit einer Flachratte (engl: flatrat), und mit einem MacBook, das von meinem Provider (BASE) offiziell nicht unterstützt wird – womit aber nichts über die Funktionaliät ausgesagt ist: es geht nämlich doch.

Bis zum Switch vor einigen Wochen hatte ich die UMTS-Verbindung mit einer BASE UMTS Data Card genutzt – schamhaft unter Windows, weil es unter Linux nix wie Ärger gab. Windows war noch als Zweitsystem auf meinem treuen Schlepptopp zuhause, und wenn ich unterwegs und fern jeden Hottschpotts war, ging ich eben auf diese Art ins Netz.

Leider hat das MacBook keinen PCMCIA-Schlitz, und die Windows-Software läuft natürlich auch nicht darauf (Parallels? Pah!). Mehrere vergebliche Versuche mit dem falschen UMTS-Handy führten zu nichts: das richtige Handy muss es eben sein. Hier die Beschreibung, was der Mensch braucht und wie es geht:

MacBook Intel Core Duo, MAC OSX 10.4. Sony Ericsson K600i, Internet-Flatrate von BASE.

Das Sony (aus einem Bonner Handyshop) war schon E-Plus-gelabelt, weshalb keine Änderungen nötig waren. Hier für andersgeartete Handies die Einstellungen:
APN: internet.eplus.de
Username: eplus
Passwort: gprs
Telefonnummer: *99***1#
Bevorzugtes Netz: BASE (mit Haus und kleinem blauen Globus, oder was das sein soll)
Bluetooth ein und mit dem MacBook verbunden

Und hier die Einstellungen für das MacBook:

Unter „Systemeinstellungen – Netzwerk – Bluetooth“ die o.a. Verbindungsdaten eingeben. Unter „PPP-Optionen“ die Option „PPP-Echopakete versenden“ abstellen, falls es mit der Verbindung Probleme gibt (aber nur dann). Unter „Bluetooth-Modem“ nicht etwa das vorgegebene „Ericsson Infrared Modem“ eingestellt lassen, sondern den „au cdmaOne Bluetooth Adapter“ auswählen. Speichern und über „Internet-Verbindung“ (findet sich im „Programme“-Ordner im Finder) mit dem Internet verbinden.

'On the (Rail)Road Again!' von worldwideklein

Und so sieht die Sache in einem fahrenden ICE kurz hinter Dortmund aus. Wer genau hinsieht, bemerkt sicher, dass an dieser Stelle keine UMTS-Versorgung zu finden ist – aber mit GPRS geht es schließlich auch. Und die Reflexion auf dem Bildschirm verdanken wir dessen glossiness, ist aber nicht weiter schlimm: sogar mit der Morgensonne direkt auf dem Bildschirm konnte ich weiterschreiben.

Also, viel einfacher geht es eigentlich nicht. Viel Erfolg, und keep on surfing without wires!