…ob mir das gefällt?

Es geht doch nichts über eine Plattform mit undurchsichtigen Geschäftspraktiken, (zumindest mir) unklarer Dokumentation und unerfahrenen Benutzern. Der letztere wäre übrigens ich, der ich immer noch mit großen, leicht verständnislosen Augen auf dieses „Like“-Dings gucke.

Genug geguckt. Was ist geschehen?

Um das „Like“-Dings zu mehr als nur zum Draufklicken anzubieten, habe ich mich gegen die per iFrame eingebettete und für die etwas kompliziertere Javascript-SDK-Variante entschieden. Diese ermöglicht beispielweise, beim Bekenntnis, dass einem ein Beitrag gefällt, auch gleich einen Facebook-Kommentar abzugeben – das geht bei der iFrame-Variante nicht.

Nun erfordert die hier verwendete Variante auch den korrekten Eintrag einiger Meta-Informationen in den Seiten-Quelltext. Und da habe ich beim Copy&Pasten meine User-ID um eine Stelle verkürzt, de facto also eine falsche ID als Eigner dieser Seite gegenüber Facebook angegeben.

Alles kein Problem – lässt sich ja alles beheben. Und diese Gelegenheit habe ich auch genutzt, um diese Seiten mit dem FB-Typ „Blog“ zu kennzeichnen – weil es ja auch eines ist.

Nur das hierbei alle bisher abgegebenen „Likes“ im Nirvana verschwunden sind. Denn ab und zu denkt Facebook sogar im Sinne seiner Nutzer. Und wenn etwas, was Facebook-Nutzer schon mit einem Klick auf den Like-Button belohnt haben, eine grundsätzliche Änderung erfährt (und die Hinzufügung einer neuen Typ-Bezeichnung gehört offenbar dazu), dann werden die bisher abgegebenen Likes gelöscht – damit man nicht als einer dasteht, dem etwas gefällt (ursprünglich: geniales bluelectric-Posting), das sich inzwischen sehr geändert hat (plötzlich: Tokio Hotel-Fanpage).

Schade um Ihre bisherigen Klicks. Freue mich über alle ab jetzt abgegebenen Beifallsbekundungen. Doch, wirklich.