NoPad

Sitze am Flughafen (CGN, Terminal 2, Bar „Rot“), bin von Privatelektronik umgeben (Netbook, UMTS-Stick, Kindle, Nexus One) und lese (zur Zeit auf dem Netbook), dass Klein-Twitterhude im iPad-Fieber deliriert. Nicht alle Klein-Twitterhuder, aber doch eine beachtliche Anzahl.

Es ist vor allem wissenschaftliches Interesse, mit dem ich – Apple-Fanboi in der Entwöhnungsphase, berüchtigter Gadgetprahler und digeratenes Spielkind – das beobachte. iPad – aha, soso. Und warum?

Saure Trauben? Nö. Habe schon mehr Geld für weniger ausgegeben. Jobs-Distanz? Hätte er zwar aufgrund App-Store-Policy, NoPr*n etc. verdient – das ist es aber auch nicht. Open-Source-Besoffenheit (immerhin läuft die o.a. Technikumgebung durchgehend unter Linux – den UMTS-Stick mal vielleicht ausgenommen)? Gloobicknich. Nicht angesichts der Mac-Sammlung zuhause.

Es wird wohl etwas anderes sein, was mich vom sofortigen Spontan- oder auch wohlgeplanten Späterkauf des iPad abhalten wird. Das gleiche, das mich gerade Fontane auf dem Kindle lesen lässt und Klassikradio den Festplatz im Autoradio verschafft hat.

Ich bin ein alter Zausel™. Und das ist gut so.