Nix

Seit gestern ist eine große Schleichkatze auf dem Weg zu mir: Snow Leopard, Version 10.6 des Betriebssystems für Macs, wird ausgeliefert, ich lese Testberichte und Vergleiche, und ich stelle fest:

I’m a fanboy.

Soweit, so Gehöft. Die Überraschung kommt jetzt:

Ich bin ein Fan von OSX, aber nicht unbedingt einer der Rechner, die Apple verkauft. Ich finde den iMac eher hässlich und will sowas nicht auf meinem Schreibtisch haben, ich finde den Mac Mini (den ich auf meinem Schreibtisch habe) längst nicht so sexy wie das Betriebssystem, das auf ihm läuft, und mein MacBook habe ich aus zwei Gründen meiner Frau geschenkt. Einer davon ist: Es ist mir zu schwer.

OSX dagegen ist, was mich Apple-Kunde bleiben lässt. Windows 7 mag so schick und leistungsstark sein, wie es will; Microsoft mag seine Geschäftsmodelle künftig an der Open-Source-Welt ausrichten oder (wahrscheinlich) eher nicht: Windows bleibt Windows und mir deshalb sehr fremd.

OSX dagegen ist Unix (genauer: BSD), und das kenne ich, und finde es in seiner Urtümlichkeit gut.

Dabei sehe ich mein command prompt auch nicht öfter als ein-, zweimal die Woche, und auf Systemebenen begebe ich mich nur, wenn ich muss. Aber trotzdem.

Wahrscheinlich bin ich doch ein nerd. Egal.