Nicht so ganz mein Tag…

Da braucht zunächst eine zu ihrem eigenen Schutz nicht näher genannte staatsnahe italienische Fluglinie mehr als zehn (!!!) Stunden, um mich von Rom nach Berlin zu bringen, und dann sagt mir meine Telefon- und Internetleitung (die sich übrigens auch mittelbar in italienischem Besitz befindet – signifikanter Zusammenhang???), dass sie bis mindestens morgen mittag keine Lust hätte wg. irgendeiner durchgebrannten Karte.

Und da sitze ich nun, will eigentlich über meine Art, Mail zu betreiben, schreiben, und habe noch nicht einmal eine letztendlich kontrollierte Verbindung zum Netz. Hier kann ja jeder mithören! So kann ich nicht arbeiten…

Deshalb (und auch, weil es jetzt wirklich ein wenig spät ist) nur kurz die Zutatenliste für blauelektrische Email:

  • ein UNIX-Server ausserhalb der Greifweite europäischer Behörden (warum das gut ist, warum es aber gleichzeitig nur sehr relativ gut ist, dazu morgen mehr!)
  • ein Shell-Account auf diesem UNIX-Server
  • GnuGP
  • Mutt
  • eine ssh-Verbindung zu diesem Server und
  • demnächst sogar eine VPN-Verbindung.

Was man mit diesen Zutaten alles machen kann, wissen die Eingeweihten natürlich. Zu denen zähle ich mich jedoch nicht, und für mich und alle anderen mit gleichem Wissensstand folgt morgen eine (vermutlich längere) Beschreibung.