Nicht grün

Für bestimmte Ideen bin ich ja zu haben. Was für die Umwelt zu tun, und sei es durch gezieltes Weglassen von Dingen oder Tätigkeiten, liegt mir nicht ganz fern. Und deshalb reagiere ich auf ein Angebot wie das der Firma greenDSL nicht von vorneherein ablehnend.
 
Nun bin ich mit meinem derzeitigen Provider für drahtgebundene Telekommunikationsleistungen aller Art (schön formuliert, nicht?) durchaus nicht unzufrieden. Aber billiger und dann auch noch umweltbewusster (und sei es durch den Kauf von Umweltzertifikaten)? Ja warum denn nicht.
 
Vorher will man aber doch wissen, worauf man sich im Falle der zweijährigen Bindung einzustellen hat. Eine Google-Suche nach greendsl erfahrun* hilft aber nicht wirklich weiter: Was ich unter den ersten 20, 25 Treffern finde, sind – neben klar erkennbaren Pressemitteilungen der Firma – freundliche Erwähnungen in Weblogs. Die sich in ein paar Formulierungen ähneln, nicht sehr auffällig, aber doch.
 
Was habe ich also über greenDSL gelernt? Die Idee verbreitet sich auf die eine oder andere Weise im Netz, was der Idee selber, dem Glück des Anbieters oder dem Geschick seiner PR-Leute zu verdanken ist. Berichte über Erfahrungen mit dem Service dagegen – hm.
 
Sorry. Gute PR allein überzeugt mich nicht. Aber vielleicht finden sich ja noch begeisterte User.

Via email von Bluelectric ePost