Nabelschau nach 36 Stunden

[mobile] ist gerade mal anderthalb Tage alt. Noch kennt es keiner außer mir – und das ist gut so, denn gibt es in der Gemeinde einen uncooleren Ort für ein Weblog als blogspot.com? Nee, gibt es nicht. Vorgefertigte Templates, dusselige Kleinmädchenblogs in der Nachbarschaft, und tonnenweise Kommentarspammer, die die gesamte Domain im Netz madig machen. Igitt.

Aber…

Aber diese Ecke des Netzes ist wirklich demokratisch. Der Account kostet nix, die Arbeit mit Blogger (was hinter blogspot.com steckt, und wo man sich den Account holen kann) ist kinderleicht, mit Firefox-Plugins, Email-Adresse fürs Mobloggen und Flickr-Interface extrem komfortabel – und wer sich die Mühe machen will, kann sich auch ein ganz eigenes Template stricken – oder an den bestehenden herumfrickeln, dass es eine wahre Pracht ist.

Gut, das Schraubertum der old farts entfällt – der Mensch muss nicht stunden- oder tagelang an der Maschine herummurkeln, bis das Blog (es heißt immer noch das Blog, auch wenn die deutsche Blogger-Seite was anderes behauptet) läuft, und die Grundfunktionen sind alle da.

Scheiss auf coolness – hier isses auch ganz nett für Anfänger. Und dass man selbst kein solcher mehr ist, weiss man ja – und das genügt.