Mobility-Pack

Ein road warrior bin ich vielleicht nicht, aber die Pflicht ruft mich oft genug auf Reisen, und so zähle ich mich, nicht nur auf Flughäfen und Bahnhöfen, sondern eigentlich immer zum Mobility-Pack.

Und bevor es Mode wird und nicht nur einige wenige mit ihrem mobilen Equipment prahlen an die Öffentlichkeit gehen, oute ich mich lieber gleich als faulen Sack, der gerne leicht reist – je leichter, desto besser.

iPhone, EeePC, N95
iPhone, EeePC, N95

Kurz zur Vorgeschichte: Es gab Zeiten, da musste ich wirklich oft reisen und Equipment mit mir schleppen – zu dem damals auch professionelles TV-Gerät zählte, das schwerst wog, so dass mir selbst mein gusseisernes 15-Zöller-Notebook leicht und handlich vorkam. Heute bin ich Besitzer eines MacBook, das ich aber nur auf längeren Reisen (oder auf Autofahrten) mitnehme. Auf den inzwischen üblich gewordenen Kurzreisen im Helikopterstil (einfliegen, Staub aufwirbeln, abfliegen) bevorzuge ich es noch kleiner und leichter. Schließlich ist der Gadget-Bereich der einzige, wo Männer damit prahlen, den kleineren zu haben.

‚tschuldigung.

Auf den ganz kurzen Eintagestrips nach Art des Dr. Kimble (immer auf der Flucht) tut es inzwischen das iPhone ganz alleine, begleitet höchstens von einem gerade herumliegenden USB-Stick. Meist jedoch nutze ich das iPhone für die spontanen Verbindungen ins Netz (Mail, einchecken etc.) und ziehe mir Dateien über einen PC an meinem temporären Arbeitsplatz aus dem Netz. 

Auf etwas längeren Reisen sind dann auch die beiden anderen abgebildeten Geräte dabei: ein Asus EeePC 900 (12 GB SSD, 1 GB RAM, Ubuntu-Linux, OpenOffice) und mein treues Nokia N95 8GB, das sich mittels einer sogenannten MultiSIM mit dem iPhone einen T-Mobile-Account teilt, und das als UMTS-Modem und bessere Funkknipse (in der Hinsicht hat das iPhone ja nicht so viel zu bieten) dient. Der T-Mobile-Account sorgt auch für den WLAN-Anschluss des Asus an T-Hottschpotts, so dass ich das Nokia gelegentlich gar nicht brauche. 

Ja, und das wars auch schon. Mehr ist nicht. Dazu kommen natürlich noch drei Netzteile und ein Kugelschreiber, aber alles ist doch so kompakt, dass ich es notfalls sogar in der Manteltasche mitnehmen könnte (ich habe einen Mantel mit netbooktauglichen Taschen). Sonst tut es meist eine schmale Aktentasche, die ich mir mal gekauft hatte, um ein 13″-MacBook darin zu transportieren.

Wie gesagt: Ich bin faul und reise gerne leicht.