Mobiles Wellenbrett

Von Waveboard, dem app browser für Google Wave, bin ich ja schwer begeistert. Nix anderes als ein (Mac-) Browserfenster auf Webkit-Basis, ohne Schnickschnack, plus ein paar keyboard shortcuts – das ist es eigentlich schon, das reicht völlig, und das ist, womit ich meine Wave-Spielereien Tests derzeit betreibe.

Waveboard auf dem iPhoneGroß also war die Freude, als Waveboard jetzt auch als App für das iPhone freigegeben wurde. Meine bisherigen Erfahrungen auf meinem 3G, iPhone OS 3.1.2, waren unterwältigend geblieben; der Safari hängte sich mehr oder weniger auf, und bei dem einen oder anderen Versuch wurde das Telefon sogar reichlich warm und musste rabiat neugestartet werden (auf dem 3GS scheint die Sache besser zu laufen).

Um es kurz zu machen: Waveboard auf dem iPhone ist slightly besser, stürzt nicht ab, braucht aber ewig lange. Lesen klappt dann ganz gut, schreiben auch – man darf nur nicht darauf bestehen, das Geschriebene vor dem Speichern auch in jedem Fall lesen zu können. Seltsame Artifakte machen das Geschriebene oft (aber auch nicht immer – auf nix ist Verlass!) unleserlich. Und einmal Geschriebenes lässt sich im iPhone nicht mehr editieren.

Nur, dass hinterher keiner sagt, ich hätte da was verschwiegen.

Mein Vorschlag: Wir lassen Wave noch ein wenig reifen, bevor wir es zur Planung der Übernahme der Weltherrschaft einsetzen. Und in der Zeit wird auch das iPhone-Waveboard noch besser.