Memo to self

Seltsam, das mich nach mehr als acht Jahren im Bloggeschäft diese Fragen immer noch beschäftigen. Ist aber so. Es folgt also nichts Neues (genauer: mir seit etwa 2001 Bekanntes), aber mir selbst und anderen zum Immer-wieder-Beherzigen hinter die Ohren zu Schreibendes:

  • Ein Weblog, kurz Blog, ist nichts, wofür man sich entschuldigen muss. Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Ein Blog ist kein Produkt, auf dessen irgendwie geartete Beschaffenheit (Quantität, Qualität, Linkdichte, politische Korrektheit) jemand einen Anspruch erheben kann. Das gilt erstaunlicherweise sogar für den prozentualen Anteil an Katzenbildern.
  • Ein Blog lebt. Manchmal schläft es. Manchmal mutiert es. Manchmal zieht es überraschend um. Regen Sie sich auf, wenn Ihr Freund Adresse, Haarschnitt, Beruf wechselt? Eben.
  • Ein Blog ist, wie es ist, weil jemand es so will. Meist ist dieser Jemand der Betreiber des Weblogs, nicht der Leser. Deal with it.
  • Heute gefällt mir mein Blog so. Morgen anders.
  • Ceterum censeo: Es heißt das Blog.

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