Man lernt doch immer dazu. Juchhu.

Da bildet sich der Mensch, im Besitz mehrerer Computer mit (überwiegend) ständigem Netzanschluss, im Besitz eines Nexus One und im Besitz von bald zwei Jahrzehnten Netzerfahrung ein, die Kommunikationsflüsse einigermaßen zu kennen und die Sache mit dem Internetz so lala im Griff zu haben.

Weit gefehlt.

Ich brauchte beispielsweise ca. 36 Stunden, um herauszubekommen, dass Twitter-Meldungen von der Antinazidemo in unserer Nachbarschaft nur ein Teil der verfügbaren Echtzeit-Informationen darstellen:

Schon so ein wenig peinlich, dass ich die Kombi Google Maps/Google Buzz mal eben glatt vergessen hatte und nur zufällig beim Rumspielen mit dem Buzz-Client auf der Funkblöke wiederentdeckte.
Silly me. Beim nächsten Großereignis werde ich also nicht mehr den Twitter-Client starten, sondern Google Maps, und darauf hoffen, dass genügend Anwesende so wie Pirat Bischof im gezeigten Beispiel ihre Tweets auf Buzz weiterleiten. Oder – eigentlich noch lieber – gleich buzzen.
Die oben abgebildete Momentaufnahme von der Blockade stammt übrigens nicht vom Googlefon (weil das ja so gut wie niemand hat), sondern von maps.google.com mit eingeschaltetem Buzz-Layer. Warum der Layer in der deutschen Version nicht zu Verfügung steht, weiß ich nicht. Muss ich mal googlen. (Zum Nachmachen: Der Layer und auch andere stehen unter dem Button „Mehr“ in der rechten oberen Ecke der Karte zur Verfügung. Und nein, ich weiß nicht, warum der Button auch bei maps.google.com auf deutsch beschriftet sein kann, der Buzz-Layer bei maps.google.de aber immer noch nicht zur Verfügung steht.)

Update: In dem zu diesem Beitrag gehörenden Buzz werde ich gerade darauf hingewiesen, dass Tweets in Buzz äh-bäh sind (stimme ich großenteils zu), und dass Buzz die Dinger nach wie vor mit mehrstündiger Verspätung importiert. Ist dann vielleicht doch eher was für Historiker.