MacBook First Impressions

Überraschung: Die Welt fühlt sich nicht anders an, so zwei Stunden nach dem Switch. Die Tastatur meines MacBook (Intel Core 2 GHz, 2 GB RAM, 100 GB HD, weiß) fühlt sich anders an als die meines LinWinBooks, das ja; sie fühlt sich gar nicht schlecht an und sieht sehr elegant aus. Aber Eleganz ist ja ohnehin ein bekanntes Merkmal der Produkte aus dem Hause Apple.

Ich bin in der Spielphase, die jeder mit einem neuen Rechner oder einer neuen Arbeitsumgebung durchmacht. Ich grinse über die Verzerrungen im Photo Booth (und nein, es gibt keine Beispiele, so wie es auch nicht die sonst offensichtlich obligatorischen Photos vom Auspacken gibt – auch wenn dieses Auspacken tatsächlich etwas von einer kleinen Feierstunde hat). Ich installiere den Firefox, in dem ich dies schreibe. Ich teste meinen .mac-Testaccount, lerne die Arbeitsweise des Docks kennen, klinke mich mit dem Terminal in einem Mailserver ein, teste also, alles in allem, die Intuitivität von OS X – denn Bedienungshinweise lesen ist was für whimps.

Nun, bisher bin ich – jahrelanger Windows- und KDE-User, monatelanger GNOME- und (ja, auch das) NeXT-User – an grafische Bedienungsoberflächen durchaus gewöhnt; trotzdem gibt es immer wieder das eine oder andere Stolpern. Warum nicht – alternative Lösungen können durchaus die besseren sein, wenn man sich daran gewöhnt.

Das bereits viel besprochene und kritisierte Hitzeproblem ist bei solch zielloser Spielerei und der damit verbundenen geringen Systembelastung nicht aufgetreten; im Augenblick läuft nicht einmal der Ventilator, und alles, was ich höre, sind die Tasten meines MacBooks und die Mausklicks der Frau an meiner Seite (bzw. auf der anderen Seite des Schreibtisches).

Zwei Sachen stören mich: die Return-Taste ist so schmal, dass ich immer wieder auf „#“ gerate. Und die Oberkante der Innenseite des MacBooks, also die Kante, auf der die Handgelenke liegen, ist ein wenig arg scharf geraten für meine sensiblen Pfoten.

Mehr demnächst, wenn ich mich ein wenig systematischer in die inner works eines Mac eingearbeitet habe. Dann auch Infos über die inneren Befindlichkeiten eines, der von der Linux-Welt zum Max kommt. The switch goes on.