Luftblase

Zur Abwechslung keine Beobachtung aus dem Netz, sondern aus dem wirklichen Leben. Was sich so „wirklich“ nennt…

Bin gerade aus Miami zurückgekommen. Für alle, die unter der Kälte leiden: 27 Grad Celsius, strahlender Himmel, Palmen, abends Corona am Strand… (Gemein, nicht?)

Leider war ich nicht aus Daffke in Miami, sondern weil auch die Deutsche Welle über die Scheidungsverhandlungen im Hause Boris/Barbara Becker unterrichtet sein will. Kein Problem, it’s part of the job. Nur dass die privaten Probleme einer Familie eigentich genauso gut privat bleiben könnten. Selbst wenn die Familie bisher ganz gut von und in der Öffentlichkeit gelebt hat. Aber wahrscheinlich bin ich auch nur neidisch, weil Bild mit 15 Reportern in Miami war, die Deutsche Welle nur mit zweien (Bernd Riegert fürs Radio, Yours Truly fürs Fernsehen).

Und irgendwie freut es mich ja doch, dass Barbara und Boris sich schliesslich doch zur aussergerichtlichen Einigung durchgerungen haben. Denn plötzlich standen all die Reporter in Miami, die aus Deutschland angereisten wie die aus Washington, mit einer halbfertigen Geschichte und einer hohen Hotelrechnung da.

Har, har. Bin ich gemein. Einzige Entschuldigung: Ich war einer der angereisten Deppen.