Liebe Postbank!

Es kann ja mal passieren, dass sich einer deiner Kunden durch das ebenso bekannte wie verfluchte dreimalige Eingeben eines falschen Passwortes aus dem Onlinebanking aussperrt. Weil du das weisst, Postbank, hast du dir Regeln ausgedacht, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist.

Es kann aber auch passieren, Postbank, dass das Passwort richtig eingegeben und nur wegen eines generellen Problems auf deiner Seite nicht erkannt wurde. Es kann des weiteren auch vorkommen, dass derjenige, der auf diese Weise ausgesperrt wurde, eine ihm im Übrigen völlig unbekannte fünfstellige PIN zum Wiederfreischalten nicht zur Hand hat.

Es kann aber eigentlich gar nicht angehen, Postbank, dass es nicht ausreicht, wenn ein solcher Pechvogel persönlich und mit Perso bei dir aufkreuzt, sondern dass er per Fax(??) mit Unterschrift eine neue PIN anfordern und dafür 6 Euro (das sind € 1,20 pro Ziffer, Postbank!) löhnen muss.

Was lernen wir beide nun daraus, Postbank, hm?

Ich lerne daraus, künftig jede PIN, so unsinnig sie mir erscheinen mag, ordentlich abzuheften.

Und du, Postbank, wirst daraus lernen, dass die Markenloyalität des Verbrauchers im 21. Jahrhundert stark gesunken ist, speziell wenn der Verbraucher für ein Schlamassel, das er gar nicht verbockt hat, auch noch löhnen und durch Reifen springen muss.

Hat jemand einen Vorschlag, welche Bank günstige und gute Gehaltskonten anbietet?