John Philip Sousa

Heute ist CNN-Tag in den US of A. Rechtzeitig zur Lunchpause landet die freigelassene Besatzung des Spionageflugzeugs auf Hawaii, und CNN berichtet live von der Luftwaffenbasis und live aus dem Haus der Eltern des Piloten und live von anderen glücklich heulenden Amerikanern, weil sich der Pilot mit einer der Technikerinnen an Bord verlobt hat. Und unter allem liegt die Musik von John Philip Sousa, der zwar fast ausschliesslich Marschmusik komponiert hat, die aber trotzdem hörbar ist, weil sie weder bedrohlich noch sonstwie bierernst ist. Fröhliches Ufftata. Sachen gips.

Vielleicht, weil die Amerikaner Kriege und Militär ohnehin etwas leichter nehmen als der davon betroffene Rest der Welt?

Aber darauf wollte ich gar nicht hinweisen. Stattdessen an dieser Stelle ein wenig Werbung für Jeanne Moos, CNN-Reporterin und eines meiner grossen Vorbilder. Sie hat es richtig gemacht: Nach Jahren als UN-Korrespondentin für CNN hat sie den grauen Männern in den grauen Anzügen Good Bye gesagt und macht jetzt nur noch schräge Reportagen (die natürlich auch auf Jeannes Web Site zu sehen sind).

Sowas will ich auch mal machen. Stattdessen bereite ich mich auf die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank vor…

Programmhinweis: Ostern steht bevor, incl. aller damit verbundenen Kurz- und sonstiger Urlaube. Trotzdem will ich die noch bestehende DSL-Leitung nutzen und plane zum Beginn der nächsten Woche wieder eine Show des WebLogRadio. Voraussichtlicher Termin: Montag, 16. April, 22.00 bis 23.00 Uhr MESZ. Mehr in den nächsten Tagen an dieser Stelle. Stay tuned!