Intellektuelles Prekariat, anyone?

In den nächsten 100.000 Jahren, berichtet die BBC, wird sich die Menschheit in zwei verschiedene Unterarten weiterentwickeln – wobei „weiter“ die Sache nur bedingt trifft: Während Mensch I groß, schlank, attraktiv, intelligent und auch sonst ziemlich unausstehlich sein wird, soll Mensch II (oder Mensch 2.0? Kicher…) klein, hässlich und beschränkt ausfallen – meint Oliver Curry, der von der BBC als Evolutionstheoretiker an der (Achtung-Achtung!) London School of Economics vorgestellt wird. (via Slashdot)

Was ja auch wieder was hat: dieses Institut kann durchaus als Kompetenzzentrum für Darwinismus durchgehen, wenn auch vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet…

Physical appearance, driven by indicators of health, youth and fertility, will improve, he says, while men will exhibit symmetrical facial features, look athletic, and have squarer jaws, deeper voices and bigger penises.

Ich sag’s ja: unausstehlich.

Eine Frage aber noch, oder zwei: Kann es sein, dass Dr. Curry nach der Lektüre von H.G.Wells‘ „Time Machine“ einfach schlecht geschlafen hat? Und wenn nicht: Warum soll das erst in 100.000 Jahren so sein? Oder sind die morgendlichen Benutzer des Berliner U-Bahn-Netzes dem Rest der Welt evolutionsmäßig einfach 100.000 Jahre voraus?