[{"content":"Selbst als Journalist emeritus (= weiß natürlich, dass Content kostet und bezahlt werden muss) habe ich mein Internet gerne werbefrei. Das liegt vor allem einerseits an der Werbung selbst (ich bin doch nicht blöd), andererseits an der auch im Jahr 2026 lachhaft schlechten Personalisierung. Oder geht schon als P. durch, wenn ich nach dem Kauf beispielsweise eines Ventilators vier Wochen lang Werbung für Ventilatoren angezeigt bekomme? Eben.\nDas ist der Grund, weshalb ich mir zuletzt das Netz durch Firefox angeguckt habe, dem einzig verbliebenen Browser, in dem uBlock Origin noch eine Zukunft zu haben scheint, seit Google, die größe Werbeagentur der Welt, die Erweiterung in Chrome-Browsern abschaltet. Alternativen in der Chromiumwelt sind bisher noch Vivaldi aus Norwegen und Brave.\nLetzterer hat mich schon in der Vergangenheit eigentlich überzeugt - eigentlich, weil Brave das zur Entwicklung nötige Geld durch Kryptokram und ein eigenes Werbemodell verdienen wollte, bei dem Werbung auf Webseiten durch solche ersetzt wird, an der Brave verdient. Beides keine illegalen Methoden, aber ein bisschen so, dass man oder wenigstens ich sie nicht anfassen möchte.\nUnd da lese ich doch, dass es jetzt Brave Origin gibt - ganz recht, \u0026ldquo;Origin\u0026rdquo; wie in \u0026ldquo;uBlock Origin\u0026rdquo;. Ein Brave für alle, die Brave, seinen hauseigenen Werbeblocker und seine dito Suchmaschine mögen, aber nicht diesen Ekelkram mit Krypto und Brave-Anzeigen. Ach ja, und für die, die tatsächlich fast € 60 für einen Browser ausgeben wollen - wg. Verdienstausfall \u0026amp; so.\nWarum ich trotzdem darüber schreibe und Brave Origin ausprobiere: Für Linux-Nutzer ist der Browser umsonst; wenn ich es richtig verstanden habe, gab es für Linux schon vorher eine ent-ekelte Version. Ist mir aber auch egal: Einen Gratisbrowser teste ich gerne mal, und solange es ihn nicht für iOS gibt, wo die Bezahlung fällig wäre, muss ich ja auch nicht. Auf die IOS-Version wartet die Welt aber noch, oder zumindest der deutsche App-Store.\n","permalink":"https://konstantinklein.com/posts/testkandidat/","summary":"\u003cp\u003eSelbst als Journalist emeritus (= weiß natürlich, dass Content kostet und bezahlt werden muss) habe ich mein Internet gerne werbefrei. Das liegt vor allem einerseits an der Werbung selbst (ich bin doch nicht blöd), andererseits an der auch im Jahr 2026 lachhaft schlechten Personalisierung. Oder geht schon als P. durch, wenn ich nach dem Kauf beispielsweise eines Ventilators vier Wochen lang Werbung für Ventilatoren angezeigt bekomme? Eben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist der Grund, weshalb ich mir zuletzt das Netz durch Firefox angeguckt habe, dem einzig verbliebenen Browser, in dem \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/UBlock_Origin\"\u003euBlock Origin\u003c/a\u003e noch eine Zukunft zu haben scheint, seit Google, die größe Werbeagentur der Welt, die Erweiterung in Chrome-Browsern abschaltet. Alternativen in der Chromiumwelt sind bisher noch \u003ca href=\"https://vivaldi.com\"\u003eVivaldi aus Norwegen\u003c/a\u003e und \u003ca href=\"https://brave.com\"\u003eBrave\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e","title":"Ein Testkandidat"},{"content":" Ich heiße Konstantin Klein und bin Journalist mit jahrzehntelanger Erfahrung in der politischen Berichterstattung und im redaktionellen IT-Projektmanagement. Aus meiner Arbeit für Radio, Fernsehen und Online kenne ich die Herausforderungen moderner Kommunikation ebenso gut wie die technischen Abläufe hinter den Kulissen.\nOb als Autor, Berater oder Trainer: Ich verbinde journalistische Präzision mit technischem Verständnis und einem Blick für die praktische Umsetzung.\nNa, haben Sie was gemerkt? Richtig: Diesen Text habe ich mir von einer Künstlichen Intelligenz erstellen lassen. Inhaltlich stimmt er soweit, aber er liest sich\u0026hellip; nun, irgendwie steril. Das geht auch anders.\nAn dieser Stelle geht es nicht um Journalismus (obwohl ich darüber was zu sagen hätte), sondern um die Technik, mit der nicht nur Journalisten, sondern wir alle umgehen können sollten. Ausgangspunkt dafür sind neben meinem angelernten Wissen auch Recherchen, die ich zur Vorbereitung auf Kurse mache, mit denen ich interessierten Menschen mehr über das Leben im digitalen Jahrhundert erzählen will.\n","permalink":"https://konstantinklein.com/pages/author/","summary":"\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003eIch heiße Konstantin Klein und bin Journalist mit jahrzehntelanger Erfahrung in der politischen Berichterstattung und im redaktionellen IT-Projektmanagement. Aus meiner Arbeit für Radio, Fernsehen und Online kenne ich die Herausforderungen moderner Kommunikation ebenso gut wie die technischen Abläufe hinter den Kulissen.\u003cbr\u003e\nOb als Autor, Berater oder Trainer: Ich verbinde journalistische Präzision mit technischem Verständnis und einem Blick für die praktische Umsetzung.\u003c/p\u003e\n\u003c/blockquote\u003e\n\u003cp\u003eNa, haben Sie was gemerkt? Richtig: Diesen Text habe ich mir von einer Künstlichen Intelligenz erstellen lassen. Inhaltlich stimmt er soweit, aber er liest sich\u0026hellip; nun, irgendwie steril. Das geht auch anders.\u003c/p\u003e","title":"Über mich"},{"content":"Nanu? Was ist aus der eleganten, aber auch ein wenig langweiligen Seite geworden, die bis gerade eben an dieser Stelle war? Die Seite mit dem Angebot, für andere redaktionelle Arbeiten, Korrekturen, Lektorate etc. zu machen?\nSeien wir ehrlich: Auch das ist ein Feld, das schon heute und künftig immer mehr von Maschinen übernommen wird. Das muss noch nicht mal unter dem Etikett \u0026ldquo;KI\u0026rdquo; laufen; Rechtschreib- und Syntaxkontrolle sind schließlich in jeder anständigen Textverarbeitung (und ja, auch in Word) schon eingebaut.\nWas also stattdessen?\nUm auch als Rentner meinem Kater und meiner Umgebung nicht zu sehr auf den Wecker zu fallen, habe ich mich nach Beschäftigungen umgesehen. Eine davon war, der hiesigen Volkshochschule Kurse mit IT-Schwerpunkten anzubieten - habe ich schließlich vor hundert Jahren mal studiert und vor sehr viel weniger Jahren auch beruflich betrieben. Ein erster Kurs war für die VHS und für mich so eine Art Probelauf. Das Thema: \u0026ldquo;Der große Sprung - Wechsel zu Linux\u0026rdquo;. Von den acht Teilnehmern (das war die abgesprochene Obergrenze) waren geschätzt die Hälfte über sechzig, und alle acht waren lernbegierig, lernfähig und laut dem Feedback auch zufrieden.\nMir hatte es jedenfalls Spaß gemacht, Linux hat in Bonn acht neue Anwender, und im Herbst wird es den Kurs wieder geben. Die Fragen aber, die ich zu beantworten hatte, zeigten mir, dass die Idee, mit dem inzwische schon klassischen Einsteiger-Linux Mint anzufangen, die Teilnehmer unterforderte; sie wollten viel über die verschiedenen Distros wissen (wo anfangen, wo aufhören?), und speziell KDE schien es einigen angetan zu haben - mein Laptop und damit das Bild auf dem Beamer lief zu der Zeit mit Kubuntu.\nJo. Am Ende hatte ich so den Eindruck, vor dem nächsten Kurs sollte ich mir auch selbst noch mal angucken, was es da an mehrheitstauglichen Linices gibt.\nDistrohopping also. Und ich hoppte meinen geplagten Deskrechner durch etwa acht bis zehn verschiedene populäre Distros, von den Volksdebians Ubuntu und Linux Mint über Fedora bis OpenSUSE und zurück. Andere derzeit populäre Distros wie CachyOS habe ich dagegen übersprungen - ich will ja niemanden überfordern, am allerwenigsten mich.\nUnd was stand am Ende des -hopping? Ein neu aufgesetzter Deskrechner, ein neu aufgesetzter Laptop, beide mit dem guten alten Debian, dem ich in den letzten 20 Jahren ein wenig aus dem Weg gegangen war, weil Ubuntu ja mit dem Anspruch gegründet worden war, den Einstieg in die Debian-Welt für alle zu vereinfachen. Das ist jetzt aber über 20 Jahre her, und ich konnte feststellen, dass Debian überhauot keine Hürden (mehr?) aufbaut. Und solange Hugo nicht verrückt spielt, ist das hier ein stocksolides System.\nSeit dem VHS-Kurs bin ich jedenfalls wieder verstärkt in Sachen Information Technology unterwegs, und damit ich künftigen Kursteilnehmern mehr bieten kann als eine PowerPoint-Präse, werde ich meine Erkenntnisse, alte und neue, hier festhalten. Damit sie was zu lesen haben.\n","permalink":"https://konstantinklein.com/posts/ausgruenden/","summary":"\u003cp\u003eNanu? Was ist aus der eleganten, aber auch ein wenig langweiligen Seite geworden, die bis gerade eben an dieser Stelle war? Die Seite mit dem Angebot, für andere redaktionelle Arbeiten, Korrekturen, Lektorate etc. zu machen?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSeien wir ehrlich: Auch das ist ein Feld, das schon heute und künftig immer mehr von Maschinen übernommen wird. Das muss noch nicht mal unter dem Etikett \u0026ldquo;KI\u0026rdquo; laufen; Rechtschreib- und Syntaxkontrolle sind schließlich in jeder anständigen Textverarbeitung (und ja, auch in Word) schon eingebaut.\u003c/p\u003e","title":"Aus Gründen"},{"content":"Diese Seiten befassen sich mit technischen Fragen und Antworten, Problemen und Lösungen - und das Aufsetzen dieser Seiten fällt in jedem Fall unter eine dieser Kategorie. Aber sowas von.\nGegeben ist: Diese Seiten müssen statisch von einem Server ausgeliefert werden, also als fertige HTML-Seiten vorliegen. Die Vorteile: Keine Login- oder Admin-Seiten auf dem Server, in die sich Übelmenschen hineinhacken könnten. Und die Seiten werden erheblich schneller ausgeliefert - weil sie (s.o.) schon fertig vorliegen. Der Aufwand mit einem CMS wie WordPress erscheint mir angesichts des Umfangs der Seiten als overkill. Und weil ich schon mal mein Weblog mit der Exotenmaschine Hugo betrieben habe, sollte es diesmal wieder so sein. Das Problem: Meine Erfahrungen mit Hugo liegen geschätzt sechs Jahre zurück. Ein Fall für das Langzeitgedächtnis?\nNun hat sich Hugo in den letzten Jahren gewaltig weiterentwickelt, meine Kenntnisse damit und mit der Programmiersprache Go dagegen nicht. Und da Dokumentation manchmal Glückssache ist, beschäftige ich mich derzeit viel mit TOML und YAML (das eine ist die Standard-Markup-Sprache von Hugo, das andere die des hier verwendeten Themes, und beide sind nur begrenzt, sprich: nicht miteinander kompatibel). Gut, dass es im Netz auch dafür eine Lösung gibt. Das Menu dagegen steht, jetzt muss ich es nur noch auf die Startseite bekommen. Piece of cake.\nWo es dann wieder Schwierigkeiten gab: Gleich nach dem Aufsetzen erschienen die Posts (zu der Zeit nur einer) auf der Startseite. Dann packte ich die statische Seite mit Impressum und Datenschutz und Kram dazu, dann erschien nur die auf der Startseite. Und dann blieb die Startseite plötzlich leer\u0026hellip;\nDie Antwort: Zu jedem Inhalt, hier in Markdown geschrieben, gehört ein Absatz namens front matter, geschrieben in TOML oder YAML (siehe oben), und der enthält einige Pflicht- und einige freiwillige Angaben. Und in dem Fall war ich mit den freiwilligen Angaben zu freiwilliggiebig, und das hat den armen Hugo durcheinandergebracht. Merke: Packe nie was in die front matter, was Du nicht bei anderen schon gesehen hast.\nGut, dass es da draußen im Netz mitfühlende Menschen gibt:\nUnd außerdem ist es vizeheiß (viel zu heiß).\n","permalink":"https://konstantinklein.com/posts/werkstattbericht/","summary":"\u003cp\u003eDiese Seiten befassen sich mit technischen Fragen und Antworten, Problemen und Lösungen - und das Aufsetzen dieser Seiten fällt in jedem Fall unter eine dieser Kategorie. Aber sowas von.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eGegeben ist: Diese Seiten müssen statisch von einem Server ausgeliefert werden, also als fertige HTML-Seiten vorliegen. Die Vorteile: Keine Login- oder Admin-Seiten auf dem Server, in die sich Übelmenschen hineinhacken könnten. Und die Seiten werden erheblich schneller ausgeliefert - weil sie (s.o.) schon fertig vorliegen. Der Aufwand mit einem CMS wie WordPress erscheint mir angesichts des Umfangs der Seiten als \u003cem\u003eoverkill\u003c/em\u003e. Und weil ich schon mal mein Weblog mit der \u003ca href=\"https://gohugo.io\"\u003eExotenmaschine Hugo\u003c/a\u003e betrieben habe, sollte es diesmal wieder so sein. Das Problem: Meine Erfahrungen mit Hugo liegen geschätzt sechs Jahre zurück. Ein Fall für das Langzeitgedächtnis?\u003c/p\u003e","title":"Werkstattbericht"},{"content":"Impressum Verantwortlich: Konstantin Klein\nWaasemstraße 4\n53177 Bonn\nkontakt@konstantinklein.com\nDatenschutz Ihre Daten Ihre Daten - das sind zur Abwechslung nicht persönliche Daten, die ich durch Tracking o.ä. sammeln würde (tu ich nicht!), sondern die Dateien, die Sie mir, z.B. in einer E-Mail, schicken. Unterwegs werden sie mit den üblichen Maßnahmen verschlüsselt (Transportsicherheit). Zur Bearbeitung werden Ihre Daten entschlüsselt und lokal, auf einem meiner Rechner (Linux, aber kein Windows!) zwischengespeichert.\nWenn Sie wollen, können wir die Daten auch PGP-verschlüsselt austauschen. Sagen oder schreiben Sie mir einfach Bescheid!\nCookies Diese Seiten sind statische HTML-Dateien und werden als solche ausgeliefert. Hier arbeitet kein Content-Management-System, das auf Ihrem Rechner oder Endgerät Cookies ablegen könnte. Der Server speichert allerdings den Aufruf jeder Seite mit Datum und Uhrzeit, mit der IP-Adresse, von der aus eine Seite aufgerufen wurde, und ggf. mit dem Vermerk, von welcher Seite aus die aktuelle Seite aufgerufen wurde. Das ist das Standardverhalten aller Webserver. Weitere Daten werden nicht erhoben.\n","permalink":"https://konstantinklein.com/pages/about/","summary":"\u003ch2 id=\"impressum\"\u003eImpressum\u003c/h2\u003e\n\u003ch3 id=\"verantwortlich\"\u003eVerantwortlich:\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eKonstantin Klein\u003cbr\u003e\nWaasemstraße 4\u003cbr\u003e\n53177 Bonn\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003c!-- raw HTML omitted --\u003ekontakt@konstantinklein.com\u003c!-- raw HTML omitted --\u003e\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"datenschutz\"\u003eDatenschutz\u003c/h2\u003e\n\u003ch3 id=\"ihre-daten\"\u003eIhre Daten\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eIhre Daten - das sind zur Abwechslung nicht persönliche Daten, die ich durch Tracking o.ä. sammeln würde (tu ich nicht!), sondern die Dateien, die Sie mir, z.B. in einer E-Mail, schicken. Unterwegs werden sie mit den üblichen Maßnahmen verschlüsselt (Transportsicherheit). Zur Bearbeitung werden Ihre Daten entschlüsselt und lokal, auf einem meiner Rechner (Linux, aber kein Windows!) zwischengespeichert.\u003c/p\u003e","title":"Über diese Seite"},{"content":"Vor nicht allzu langer Zeit, genauer: vorletzte Woche, schrieb ein weiser Mensch - OK, ich war\u0026rsquo;s selbst, also eher ein - \u0026rsquo;tschulljung! - nase-weiser Mensch:\nNatürlich habe ich das System doch angetatscht - und wie! Ich hatte aber auch meine Gründe, und von denen soll wird hier demnächst die Rede sein.\nInzwischen tatsche ich nicht mehr - das System, auf dem ich diese Zeilen schreibe, läuft mit Debian als Betriebssystem, und ein wenig Langeweile und Stabilität tun uns beiden, dem System und mir, ganz gut.\n","permalink":"https://konstantinklein.com/posts/nevertouch/","summary":"\u003cp\u003eVor nicht allzu langer Zeit, genauer: vorletzte Woche, \u003ca href=\"https://bonn.social/@kklein/116739241619366823\"\u003eschrieb ein weiser Mensch\u003c/a\u003e - OK, ich war\u0026rsquo;s selbst, also eher ein - \u0026rsquo;tschulljung! - \u003cem\u003enase\u003c/em\u003e-weiser Mensch:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Screenshot eines Mastodon-Posts: \u0026ldquo;Never touch a running system. Never touch a running system. 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