If, pt. 3

Hinweis in Sachen „Sauberes Internet“: Ich habe ifttt.com wiederentdeckt und bastele da jetzt rum. Wenn das zur Folge hat, dass ich irgendjemand irgendwelche Timelines über Gebühr vollmülle, wahlweise das Universum implodiert, bitte ich um eine kurze Nachricht.

Entfollowen geht natürlich auch, aber die Nachricht wäre mir lieber.

Und, falls ich es nicht schon gesagt habe: ifttt.com hat einen der dämlicheren Namen der jüngeren Internetgeschichte, ist aber ein ziemlich geniales Werkzeug, um sich ein eigenes Internetz zu stricken. Und Einladungen braucht der Mensch auch nicht mehr, um mitstricken zu dürfen.

5 Gedanken zu „If, pt. 3“

  1. In einem solchen Artikel wünsch ich mir ein zwei Sätze mehr, die beschreiben, um was es sich konkret handelt, was das Teil tut bzw. ermöglicht. „Ein eigenes Internetz stricken“ ist ein bisschen sehr allgemein!

    • Aber gern. Wie ich (räusper) schon in dem oben verlinkten ersten Beitrag zu ifttt.com beschrieb, ist das ein Dienst, der die APIs verschiedener Webdienste und -systeme (WordPress ist beispielsweise nicht direkt ein Dienst, aber durchaus im Netz präsent) kennt, versteht und nahezu nach Belieben miteinander verknüpft.

      ifttt.com weiß also beispielsweise, dass ich ein Weblog betreibe, und guckt alle 15 min. nach, ob es hier einen neuen Eintrag gibt. Wenn es einen findet, formuliert es nach meinen Vorgaben einen Tweet mit Shortlink auf den Eintrag und setzt den Tweet ab (bisher hat das hier ein WordPress-Plugin gemacht, das meistens funktionierte, manchmal aber WordPress aus dem Takt brachte). Aus Titel, URL und Text des Beitrags macht ifttt.com dann aber auch noch einen Eintrag auf der Facebook-Seite dieses Weblogs und versorgt so deren Abonnenten.

      ifttt.com nimmt aber auch items, die ich im Guglrieder markiere, und speichert sie nach meinen Vorgaben entweder öffentlich oder privat auf Delicious, kann mich per Mail von bestimmten Vorgängen im Netz in Kenntnis setzen usw.

      Viele dieser Funktionen gibt es auch anderswo, als separate Dienste, als Plugins oder als Apps, aber nirgends so konfigurierbar wie bei ifttt.com.

      Eine Einladung ist eigentlich nicht mehr erforderlich, um es auszuprobieren. Soll ich trotzdem eine schicken?

  2. ifttt ist ein geniales Werk- und Spielzeug, und jetzt weiß ich auch wieder, wo ich den Tipp her hatte. Danke dafür! – Für Neueinsteiger: Mir hat sich die ganze Welt der Möglichkeiten erst erschlossen, als ich eine Zeitlang in den „recipes“ gestöbert habe (aber vielleicht bin ich auch nur einfallslos).

  3. Ich weiß wirklich nicht, was es an dem Namen zu Mäkeln gibt: er ist relativ knackig, geht gut über Zunge und Finger beim Eingeben (ich sage es beim Eingeben in die Adresszeile immer vor mich hin) und deskriptiver geht ja wohl auch kaum (it is what it says on the tin).

    Praxistip noch: Seine Tweets und Fb-Stati (Staten? Statusse?) in Gcal archivieren ist für sich genommen eine hübsche Sache, aber wenn diverse Trigger dafür sorgen, dass Dinge automatisch getwittert werden und man dann noch dafür gesorgt hat, dass GCal neue Termine als SMS durchbimmelt (oh, natürlich auch die Tweets und FB-Dingse), dann … hat man es wohl übertrieben. Learn from my mistakes!
    Zumindest habe ich bis jetzt noch keine unstoppbare Kettereaktion in Gang getriggert, die sich im Kreis anschiebt, aber das wäre mit ifttt natürlich kein Problem! 🙂

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