Ich staune

Nach einer Nachtsendung des DeutschlandRadio Berlin zum Thema „Nationalismusdebatte“ muss ich zugeben, dass es in dieser Bundesrepublik offensichtlich doch möglich ist, sachlich über das Thema – und über die andauernde Debatte – zu diskutieren.

Respekt.

Hatte ja schon geglaubt, diese Debatte wäre nur noch mit Skinhead-Vergleichen und Rücktrittsforderungen zu führen. Herr Meyer, Herr Trittin und all die anderen Vögel: Nehmen Sie sich ein Beispiel! Und halten Sie bitte solange den Rand, bis Sie etwas Substantielles zu sagen haben.

Gleiches werde auch ich tun – meine Lektüre von Friedrich Reck-Malleczewens „Tagebuch eines Verzweifelten“ wird noch ein/zwei Tage andauern. Nur soviel schon jetzt: Es ist – da hat Monsieur Praschl recht – schwer einzuordnen, und es bereitet trotz beeindruckend gewalttütiger Formulierungen nicht ein bisschen Freude, es zu lesen. Und das soll es auch nicht.

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