Ich habe gelacht

Eine „Lachwurz’n“ war im Jargon meiner Mutter, die beruflich damit zu tun hatte, jemand, der auf der Bühne oder vor der Kamera in Gefahr war, einen Lachanfall zu bekommen. Einen unkontrollierbaren.

Ich konnte das sehr gut verstehen, denn sie selbst war eine solche Lachwurz’n, und sie hat dieses Gen an mich weitergegeben. Das führte nicht nur dazu, dass wir bei der Beerdigung eines Großonkels Tränen vergossen – vor Lachen. Es machte auch meine eigene Medienkarriere nicht immer einfach. Allein die Erinnerung an einen Radio-Sportblock, in dem ein einziges Wort („Radln!“) meines Kollegen Georg D. reichte, um uns beide besinnungslos grölen zu lassen vor Lachen. Vier Minuten lang, und unter den absolut verständnislosen Blicken der Technikerin und des Radiopfarrers, der auf seine Worte zur Besinnung wartete…

Warum ich das schreibe? Weil ich heute gesehen habe, dass auch der große, verehrungswürdige Peter Sellers eine Tendenz zum Wurz’ntum hatte – in seiner britisch zurückhaltenden Art, aber immerhin.

Und weil ich beruflich mit Urheberrechten ein wenig pingelig bin, bette ich das Video nicht auf diese Seite ein. Ich gebe aber gerne eine Wegweisung: Hier entlang, bitte!

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