Hua! Wei!

Also, die Sache ist so: Der Schreiber dieses ist gelegentlich unterwegs und verbringt gerade Wartezeiten am Flughafen oder späte Abende im Hotelzimmer gerne damit, online auf dem Stand der Dinge zu sein. Das geht mit einem iPhone, aber angenehmer ist es doch mit einem etwas größeren Gerät. Weshalb ich neben Mac- oder Netbook ein UMTS- und bluetooth-fähiges Zweithändy mit ZweitSIM mitschleppe, um nicht auf zweifelhafte HottSchpotts angewiesen zu sein.

Nicht mehr.

Habe mir jetzt doch einen UMTS-Shtick gekauft. Steht „T-Mobile“ drauf, ist aber auch T-Mobile in Form der SIM-Karte drin. Aber das ist jetzt nicht wichtig.

Wichtig ist, dass das Ding (Fabrikat Huawei, Typ E 176, wird als „Web’n’Walk Stick IV“ vermarktet) funktioniert – und das tut es, aber ganz anders, als angekündigt und/oder erwartet.

Abt. MacBook: Anders, als im Betriebshandheft (-buch kann man das Dings nicht nennen) angekündigt, findet durchaus keine automatische Installation des T-Mobile-eigenen Kontrollprogrammes statt. Und das ist gut so. Denn eigentlich braucht ein Mac das gar nicht, kommt sogar mit den hauseigenen Netzwerkeinstellungen viel besser damit klar. Wenn es sich nicht gerade um mein MacBook handelt, denn dort ist schon seit längerer Zeit das (eigentlich überteuerte, aber gut arbeitende) Verbindungsscript launch2net zu Hause. Das erkennt in seiner aktuellen Version auch den Huawei-Stick, konfiguriert ihn, und gut is‘.

Abt. (Linux-)Netbook: Noch viel lustiger. Im Betriebshandheft steht drin, wie man den auf dem Stick enthaltenen Treiber kopiert, entpackt, installiert und aktiviert. Zumindest mit Eeebuntu ist das nicht nötig: Stick einstickenstecken, Stick wird erkannt, Stick wird konfiguriert und kann benutzt werden.

Plug’n’Play nennt man sowas, glaube ich. Irre.