Herbstkur

Google Reader leergelesen, Artikel über Qwerly gelesen, Qwerly angeguckt. Das ist mein Profil according to Qwerly. Ein später Abend im Netz, 2010 eben.

Was auffällt: Das Profil mag zwar umfangreich aussehen – komplett ist es nicht. Was der Mensch (also ich, im vorliegenden Falle) so alles an Accounts online herumliegen zu hat, grenzt an Messietum. Messietum 2.0 (sorry, couldn’t resist!). Und es reift ein Entschluss.

In zehn Tagen ist es zehn Jahre her, dass ich zum Blogschreiber wurde. Online bin ich zwar schon eine Reihe von Jahren länger, aber ich nehme das Zehnjährige zum Anlass, mich zehn Tage lang von Online-Präsenzen zu verabschieden, jeden Tag von einer – idealerweise durch Schließen des Accounts; wenn das nicht möglich ist, hätte ich den Account von vorneherein besser gar nicht erst angelegt.

Ich weiß noch nicht, welche Accounts es in den nächsten Tagen treffen wird; da können völlig obskure Veranstaltungen dabei sein, die ohnehin niemand braucht, es könnte aber auch den einen oder anderen prominenten Service treffen. Am Ende sollte jedenfalls ein erheblich verschlanktes Online-Ich stehen, das dann in die nächsten zehn Jahre als Blogger geht. Wenn es bluelectric.org in elf Tagen noch gibt.

OK, das war jetzt ein Witz, ein müder.