Herbstkur – the Last One

Letzter Tag der blauelektrischen Herbstkur („10 Tage, 10 gelöschte Accounts“), und eigentlich sollte ich diese Aktion mit einem richtigen Knaller abschließen. „Klein löscht seinen Facebook-Account“, „Klein ist überhaupt kein Blogger, ist nie einer gewesen“, „Klein ist in Wahrheit nur eine weitere Identität von Konstantin Neven DuMont“ oder sowas.

Nun, den Facebook-Account brauche ich unter anderem beruflich (ohne Scheiß!), und außerdem habe ich durch ihn wieder engeren Kontakt mit der über die halbe Welt verstreute Verwandtschaft bekommen. And that’s a good thing. Und mit den beiden anderen Knallern kann ich auch nicht dienen.

Stattdessen erwischt es heute meinen last.fm-Account, also etwas, das jeder von uns schon mindestens einmal gelöscht hat. Und es erwischt ihn, weil ich Musik kaufe, nicht gratis höre (Knaller, das!), und weil mein Musikgeschmack offenbar bei aller Mainstreamlinienförmigkeit doch so abseitig ist, dass ich mit Musikempfehlungen, ob nun von last.fm oder auch iTunes oder sonstwem nie wirklich was anfangen konnte.

Kündigen ist einfach, wenn man sich an das überall automatisch gespeicherte Passwort erinnert, und die etwas tränendrüsige Javascript-Nachfrage ist auch schnell weggedrückt.

Tscha, und damit ist die Herbstkur 2010 abgeschlossen. 10 Accounts aus meinem Netzleben gibt es nicht mehr:

  1. Klout.com
  2. del.icio.us
  3. lifestream.fm
  4. identi.ca
  5. Gowalla
  6. Xing
  7. tumblr
  8. disqus
  9. Sevenload und
  10. last.fm

…und es stehen noch ein paar weitere auf der Liste – z.B. für eine Frühjahrskur.