Heraus zum 1. Mai

Schwanensee
Schwanensee

Heraus aus der Stadt. Geht auch ohne eigenes Auto (solange die Lokführer nicht streiken). 09:29 ab Lichterfelde Ost, 10:53 an Lindow (Mark), nach einem Mittagessen in einer ländlichen Pizzeria die örtlichen Seen bewandern. Be-spazieren wäre der angemessenere Ausdruck; man will ja nicht angeben (will man nicht?). Im obigen Bild ein kleiner Ausschnitt des unglücklich benannten Wutzsees; außerdem im Angebot: Gudelack- und Vielitzsee, Klosterruine (schon beim letzten Besuch im Jahr 2009 fotografiert, deshalb heute kein aktuelles Bild). Bootsverleih, Mövenpick-Eis am Wutzseeufer, Übernachtung im frisch renovierten Doppelzimmer (€59,00 incl. Frühstück), Ruhe, Ruhe, Ruhe.

Ebenfalls im lokalen Angebot: Bus oder Bahn nach Rheinsberg. Tucholsky-Erinnerung, Erinnerung an eigene frühere Ausflüge. OK, dann eben doch noch ein älteres Bild zu anderer Jahreszeit, damals aufgenommen mit dem iPhone 3G:

Rheinsberg ohne Filter
Rheinsberg ohne Filter

Das zu Recht bekannte Schloss Rheinsberg ist aus technischen Gründen auf diesem Bild nicht zu sehen; es befindet sich zur Linken des Photographen und kam nicht gleichzeitig mit dem Sonnenuntergang aufs Bild.

Sagte ich schon, dass es dort Ruhe, Ruhe, Ruhe gibt?

Persönliche Empfehlung eines grundfaulen Menschen: Vom Schloss linksrum um den See zum Obelisk gehen und sich dort mit Blick auf das Schloss in die Sonne legen. Hält zweieinhalb Stunden, sorgt für Frühlings-Sonnenbrand und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Vor allem innere.

Die nur gelegentlich unterbrochen wird:

Rolling Thunder auf dem Land

Ein von Konstantin Klein (@klein_konstantin) gepostetes Video am

Aber zu dieser Zeit hatten wir schon so viel Ruhe getankt, dass es auch schon egal war. Spaziergänge in der Mark Brandenburg, ob auf Fontanes Spuren oder auch nicht, sind eine gute Wahl, die schöne Jahreszeit zu eröffnen.

3 Gedanken zu „Heraus zum 1. Mai“

  1. Bevor man sich allerdings in den Schlosspark begibt, sollte man bei Bäcker Janke in der Bahnhofstraße ein angemessen großes Kuchenpaket erwerben – unter anderem Kameruner. (Erprobt und für gut befunden.)

  2. Da die Gegend ziemlich flach ist, könntest Du Dir auch mal so einen bequemen dreirädrigen Liegestuhl (*) ausleihen, Dich von der Sonne anscheinen lassen, und den Planeten unter Dir mit den Pedalen so verdrehen, dass die lauten Motorradfahrer weg sind und die Bäckereien und Wirtschaften wie an der Perlenkette aufgereiht auf Dich zukommen 😉 Wenn die Reifen keine Teerschneider sind, dann gehen auch Wirtschaftswege und Waldpfade, abends steigst du ab und bist angenehm abgearbeit und bettschwer, aber es tut nichts weh, weder Hintern noch Handgelenke.
    Wichtig ist, es am Anfang langsam angehen zu lassen.

    * z. B. http://www.liegeradmagazin.de/liegetrikes

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