Hallo, UPS!

Abt: Wenn die Wirklichkeit das Blog überholt (siehe Ende des Eintrags)

Wenn ich die Mittagspause (meine) nützen dürfte, um einen Verbesserungsvorschlag einzubringen?

Die Sache ist nämlich so: Ich erwarte ein Päckchen. Für den Transport dieses Päckchens habe ich im Vorfeld über 40 US-$ bezahlt (und wir wissen ja, wie der Euro derzeit steht!). Seinen Weg über den Atlantik und ins beschauliche Berlin hat das Päckchen auch erfreulich flott genommen. Aber…

Aber gerade erhalte ich eine Mail, wonach das Päckchen nicht zugestellt werden konnte, weil bei mir niemand zuhause gewesen sei. Und das, UPS, stimmt nun mal leider nicht: meine Frau ist den ganzen Tag zuhause. Und auch die Klingelanlage funktionierte. Update: Meine Familie hat nur nicht schnell genug reagiert, um in den Fahrplan eures Fahrers zu passen.

Nun weiß ich, dass ich nicht so viel clout (nur echt ohne K!) habe wie andere und deshalb mit einer individuellen Nachbehandlung nicht rechnen darf (K. im passive aggressive mode…). Es hat aber auch nicht viel Sinn, mir einen erneuten Zustellversuch für morgen anzukündigen: Auch morgen ist meine Frau zuhause, und auch morgen wird die Klingel funktionieren. Also wird die Zustellung auch morgen fehlschlagen gutgehen. Ich kenn euch doch, UPS.

Jetzt mein Verbresserungsvorschlag: Schmeißt die unterbezahlten Fahrer doch einfach alle raus und verkauft die Laster. Dann wird die Umwelt weniger belastet, und eure Bilanz auch. Und wir, eure Kunden, bekommen künftig gleich eine Email und können zusehen, wann und wie wir während der normalen Bürozeiten nach Dahlwitz-Hoppegarten kommen. Update: Lasst den Fahrern – und euren Kunden! – nur etwas mehr Zeit. Auch wenn der business plan etwas anderes vorsieht.

Deal?

Ganz großes Update: Eine – zugegeben – nur mittelfreundliche Mail hat genügt. Der Fahrer kam nochmal vorbei, ließ der Familie Zeit, an die Tür zu kommen, und das Päckchen ist da. Großes Tennis, UPS. Nehme alles zurück!

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