Ha!

Ha! Wie in „Hab ich’s doch gewusst!“ Google will noch mehr persönliche Daten der Benutzer sammeln, berichtet Heise, sagt der Schockwellenreiter. Und es ist gerade mal zweieinhalb Wochen her, dass ich mich in dem gleichen Zusammenhang als Quartalsparanoiker bezeichnet habe, weil mir das neue Google-Angebot iGoogle doch ein wenig fishy vorkam (wenn auch, wie das Spielkind in mir schnell und gerne zugibt, schön bunt und verspielt).

Ziel sei es, so sagte Google-CEO Eric Schmidt laut Financial Times, möglichst viele persönliche Daten zu sammeln, so dass man den Benutzern eines Tages sagen könne, welchen Job sie nehmen und was sie morgen machen sollen.

Zugegeben: Ich weiß ja nicht immer, was ich morgen machen soll. Aber von Google will ich mir das auch nicht sagen lassen, Don’t Be Evil hin oder her.

Update: Wie ich dem EDRI-gram, dem biweekly newsletter about digital civil rights in Europe entnehme, plant Google noch viel mehr: Google may use games to analyse net users, berichtet der Guardian. Es geht also darum, psychologische Profile von Netzusern aufgrund ihres Verhaltens in Online-Spielen zu erstellen.

The plans are detailed in a patent filed by Google in Europe and the US last month. It says people playing online role playing games such as Second Life and World of Warcraft would be particularly good to target, because they interact with other players and make decisions that probably reflect their behaviour in real life.

The patent says: „User dialogue (eg from role playing games, simulation games, etc) may be used to characterise the user (eg literate, profane, blunt or polite, quiet etc). Also, user play may be used to characterise the user (eg cautious, risk-taker, aggressive, non-confrontational, stealthy, honest, cooperative, uncooperative, etc).“

Holla. Könnte sein, dass der eine oder andere Bewohner von Second Life (denn mehr als zwei werden es auf die Dauer ja ohnehin nicht sein) aggressive, blunt oder profane wird, wenn er von der Anwendung dieses Patents erfährt.