Gruselwusel

Sollte mir wirklich abgewöhnen, die Glotze als Nebenbeimedium zu nutzen; ich komme dabei nur auf dumme Gedanken.

Gerade läuft Spawn bei Fox, die Adaption eines B-Comics, die mit einem A-Budget als C-Movie endete. Viel Krawall, viel Effekte, viel Gedöns, eigentlich nichts, was mich wirklich interessiert – ein Film eben, wie ich ihn – von der Brutalität mal abgesehen – in einem Flugzeug auf dem Weg über einen grossen Ozean (sprich: ohne Fluchtmöglichkeit) erwarten würde.

Einzige Frage, die mir dabei in die Quere kommt: Warum finden Gruselfilme immer im Dunkeln statt? An schlammigen, modrigen Orten, möglichst bei Regen, und in fast jedem Fall mit etwas derartig Langweiligem wie körperlicher Gewalt verbunden?

Wäre es nicht viel spannender, eine horror story in einer heiteren Frühlingslandschaft anzusiedeln, die angefüllt ist mit herzigen Kuscheltieren, hochintelligenten, ehrlichen und aufrechten Menschen, und mit Hauptpersonen, die allesamt dem Genre „Gutmensch“ entstammen?

Das fände ich wirklich gruselig.

Anmerkung, ohne Bezug zum Vorhergehenden: Ich bin ja nur neidisch auf Menschen, die Beunruhigende Suchanfragen in ihren Refererlogs finden. Die Menschen, die auf diesen Seiten landen, haben fast immer so umfassende Suchbegriffe wie „Fernsehen“ oder „Washington“ eingegeben (immer einzeln, nie in Kombination!). Die sind hier genau richtig.