Google nervt

Google nervt
Google nervt

Google nervt. Und wie. Aktuelles Beispiel: Zu meinen beruflichen Aufgaben gehört auch die Arbeit im Browser, konkret: das Pflegen mehrerer YouTube-Accounts meines Arbeitgebers. Nun nervt Google schon seit längerem mit dem Ansinnen, diese YouTube-Accounts mit Google+-Accounts zu verknüpfen. Der Nervfaktor besteht hierbei vor allem darin, dass uns diese Verknüpfungen mehr als einen Workflow durcheinander bringen, ohne uns irgendwie weiter zu bringen. Der vermutete Hintergrund: Es ist ein weiterer Versuch von Google, die (relative) Erfolglosigkeit von Google+ mit der Popularität von YouTube zu heilen.

Aber von mir aus. Die Workflows werden wir schon irgendwie hinbiegen.

Und in dieser Lage fällt Google eine neue Idee ein, uns zu nerven. Bisher bestand die Arbeit mit den diversen YouTube-Accounts zu einem gewissen Anteil aus einer großen Auslog- und Wieder-Einlog-Arie. Mit einem Passwortmanager weiter kein Problem.

Seit heute will Google mir die Sache einfacher machen offensichtlich wissen, mit welchen Accounts außer meinem eigenen ich sonst so im Googleversum unterwegs bin, und fordert mich nach dem Klicken auf den „Anmelden“ auf, doch zu dem zuletzt verwendeten Account weitere hinzuzufügen, damit ich künftig von dieser Seite aus auswählen kann, wer ich denn nun gerade bin, aber vor allem damit Google weiß, dass der oben gebläute Account zumindest zeitweise auch von mir benutzt wird. OK, es ist nur ein Cookie (sprich: in einem anderen Browser ist die oben abgebildete Männer-WG noch nicht bekannt), aber auch Cookies können vom Cookiebäcker wieder ausgelesen werden.

Was, Google, geht dich das eigentlich an?

2 Gedanken zu „Google nervt“

  1. Wenn ich das richtig verstanden habe meist du den Google „Account Chooser“.
    https://support.google.com/accounts/answer/1691641?hl=en&topic=14129

    Benutze ich jetzt schon sehr lange mit insgesamt drei Accounts und hatte noch nie Probleme. Es tut und es funktioniert. Das Google hiermit mitbekommt das man mehrere Accounts Nutzt und dies stören könnte, Hhm darüber hab ich noch gar nie nachgedacht.

    Wenn man dies nicht benutzt ist aber ein dauerndes Ein- und Ausloggen trotzdem nicht nötig. Jeder gute Browser kann mehrere Profile erstellen. So werden alle Cookies, Verlauf ect. getrennt verwaltet.

    Firefox:
    https://support.mozilla.org/de/kb/firefox-profile-erstellen-und-loeschen

    Google Chrome:
    https://support.google.com/chrome/answer/2364824?hl=de

    Einfacher geht es nicht 🙂

    • Das mit den Profilen trifft auf jeden Browser zu, den man voll im Griff hat. Das Problem stellt sich mir aber auf dem Rechner im Büro, und da habe ich genau ein Profil – das, was mir die hauseigene IT zugewiesen hat. Der Firefox liegt an der Leine, und die ist nicht besonders lang.

      Die Lösung ist aber recht einfach. Nachdem ich meinen privaten Google-Account dienstlich überhaupt nicht brauche, werde ich eben den aus der Liste löschen. Die dienstlichen Accounts darf Google ruhig in einen Zusammenhang bringen, wenn es das will.

      Was mich vor allem nervt, ist, dass man an dem Account Chooser nicht vorbeikommt, sondern ihn mitsamt dem Cookie aufgedrückt bekommt.

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