Gänzlich ungeniert

Offensichtlich habe ich mit einem ruinierten Ruf zu leben – nicht, dass mir das sonderlich viel ausmachte.

Was ist geschehen?

Da gibt es nun jemand mit dem schönen Namen „Konstantin Klein“ – was nicht wirklich erstaunlich ist, da der Name Klein so häufig ist, dass er den seltenen Konstantin mal eben ausgleicht.

Dieser Konstantin Klein ist nun nicht der größte Mann Deutschlands (der ist vor zwei Jahren gestorben), und vermutlich ist es auch nicht der Konstantin Klein, der vor zehn Jahren in Moskau lebte und von der Lufthansa meine Meilenpunkte gutgeschrieben bekam, was zu einem mittelschweren Stunk führte… aber ich schweife ab.

Konstantin Klein also stellt auf abgeordnetenwatch.de dem baden-württembergischen CDU-Landtagsabgeordneten Andeas Hoffmann eine Frage – und bekommt eine inhaltsarme Antwort zurück. Ich zitiere (oder darf man das jetzt nicht mehr, bzw. nur ohne Quellenangabe?):

Sehr geehrter Herr Klein,

wenn ich mich nicht sehr irre, bezeichnen Sie sich selbst als “ Mitglied der Piratenpartei, aber nicht deren offizieller Sprecher „. Es freut mich, dass sich nun die Piraten für mein Wahlprogramm interessieren und sich Gedanken zu meinen Plakaten machen.

Hier irrt Hoffmann – wie ihm auch Konstantin Klein (der Andere) mitteilt.

Aber interessant ist es doch, dass mein kurzzeitiges Engagement für die Piraten, das bald zwei Jahre zurückliegt und – außer an dieser Stelle bzw. unter bluelectric.org – keine mir bekannten Spuren hinterlassen hat (bei Interesse: das Suchfeld ist nur eine Spalte weit weg), einen baden-württembergischen CDU-Mann so beeindruckt hat, dass er sich im Jahr 2011 noch daran erinnert – wenn auch falsch.

[via @Dave_Kay, der abgeordnetenwatch.de – im Gegensatz zu mir – genau zu lesen scheint]