Firefox-Einschränkungen

Ein wenig seltsam kommt es mir ja schon vor, dass ich meine Sicherheitsinfos aus der Lokalzeitung beziehe, aber was kann ich dafür, dass es Zeitungen gibt, deren Tech-Berichterstattung über die neuesten Usertipps zu MS Word hinausgeht?

Brian Krebs berichtet jedenfalls über Sicherheitslücken, die man ausgerechnet durch Verwendung des zweitsichersten Browsers von allen (der sicherste kommt immer noch aus Norwegen) selbst öffnet: Firefox-Erweiterungen können, mehr oder weniger theoretisch, als Einfallstore für Schadcode dienen.

According to Chris Soghoian, the Indiana University doctoral candidate who discovered the weakness, the vulnerability exists for some of the most popular Firefox add-ons, including Google Toolbar, Google Browser Sync, Yahoo Toolbar, Del.icio.us… The problem is especially dangerous with Google’s toolbar. Firefox usually will alert users that new versions of installed add-ons are available and give users the option to decline or accept the updates. But Soghoian said Google’s toolbar (which is bundled with Firefox) updates without any such prompts.

Interessanterweise lese ich den Artikel genau an dem Tag, an dem ich durch wildes Slashdot-Deeplinking auf die Liste der 10 Firefox-Erweiterungen gestoßen bin, die man eher vermeiden sollte. Worauf ich brav und unkritisch, wie ich bin, Adblock deinstalliert habe. War sowieso Quatsch, weil ich Werbung auch mental ausblenden kann.

Hey, ich arbeite beim Fernsehen!