Ey, Blogvolk!

Is’n hier los, ey? Der Untergang des Abendlandes oder was, nur weil einige schlecht beraten sind (und sich für eine schlechte Werbekampagne haben einspannen lassen), und andere schlecht erzogen?

Frage zur Geschäftsordnung, und die Frage geht an alle: Geht es auch eine Nummer kleiner?

Merkposten, erst mal für mich, aber wer sie auch haben will, darf sie behalten:

  • Wer an die Öffentlichkeit geht (Achtung: aktive Verbform; nicht: „an die Öffentlichkeit gezerrt wird“!), hat sich öffentlich gemacht. Und dort weht ein rauer Wind (neue Rechtschreibung. Igitt!).
  • Wer auch nur im Verdacht steht, aus seiner (oder ihrer) öffentlichen Persönlichkeit/persönlichen Öffentlichkeit Vorteile zu ziehen, darf zuverlässig mit Neid und Mißgunst rechnen. Das gilt für Google-Handies übrigens genauso wie für Opel Astras.
  • Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich ’ne Wildsau an ihr wetzt. Doch, wirklich.
  • Das Netz ist keine Kuschelecke, Arschlöcher gibt es überall. Deal with it.
  • In 140 Zeichen (or less) drückt sich keiner sonderlich differenziert aus.
  • Blogs können eine kommerzielle und kommerziell erfolgreiche Angelegenheit sein, müssen es aber nicht – unabhängig davon, ob großer Fleiß, eine große Klappe oder ein großer Etat hinter ihnen steht.
  • Und am besten sind Blogs, wenn sie unabhängig bleiben. Das ist meine persönliche Meinung, aber schon wieder so arschklar, dass es schon fast peinlich ist.

Dixi.