erste ermutigende erfahrungen mit dem eeePC

(Oder auch nicht ermutigend, aber irgendwie musste ich eine Überschrift mit drei kleinen „e“s hinkriegen…)

Der eeePC als Reisebegleiter auf einer Dienstreise. Hier die Erkenntnisse:

  1. Der Kleine ist ein Hingucker. Wen es nicht stört, zum fünften Mal an einem Tag „Ist der süüüüß“ zu hören, ist mit dem Aufmerksamkeitsfaktor gut bedient.
  2. Babyblau ist eine doofe Farbe für den Deckel. Aber es wäre die erste Schale, die nicht irgendwie auszuwechseln wäre.
  3. Xandros in der eeePC-Version ist ein gutes Linux für Windows-User, die nicht erschreckt werden wollen. Für einen, der Linux anderthalb Jahre als einziges Betriebssystem genutzt hat, muss ein anderes, leichter konfigurierbares Linux drauf. Passiert in den nächsten Tagen.
  4. Der Bildschirm ist wirklich sehr klein. Nach einer Stunde konzentrierter Arbeit klopfen alle Gehirnzellen einzeln an und bitten um eine Pause.
  5. Die Tastatur (im vorliegenden Falle US-Layout – weiß nicht, wie das mit der deutschen Version ist) ist nicht ganz konsistent. Anführungszeichen (einzeln und doppelt) funktionieren nicht in OpenOffice. Tun sie einfach nicht.
  6. WLAN klappt an sich gut, außer mit der heimischen Fritz!-Box (7170, Firmware aktuell). Keine Ahnung, warum.
  7. Die Maustastenleiste am Trackpad ist aus einem Stück Metall, stellt aber trotzdem beide Maustasten dar. Funktioniert wie eine Wippe. Darauf muss man als Mac-User (nur eine Maustaste, Rechtsklick per Apfeltaste oder mit zwei Fingern auf das Trackpad) erst einmal kommen!

Alles in allem ein sehr hübsches Spielzeug, und als Reisebegleiter auch für ernsthaftes Arbeiten gut geeignet, solange das nicht zu lange dauert. Ein Zweit-Notebook, sozusagen.

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