Einsam in der Diaspora

Ist wahrscheinlich keine sonderlich gute Woche, Diaspora, das Gegen-Facebook zu testen, wenn die eigenen Netzaktivitäten sich auf den gelegentlichen Tweet, zwischenzeitliches gehetztes Feedlesen und die gute alte E-Mail beschränken. Trotzdem habe ich – trotz nicht ganz unbeträchtlicher Spende an das Projekt ohne joindiaspora-Account geblieben, ahem – inzwischen einen Diaspora-Account bei der deutschen Diaspora-Installation geraspora.de – man findet mich dort, wenig überraschend, unter konstantinklein at pod.geraspora.de.

Erste Eindrücke:

  • Sauber aufgeräumt, das ganze.
  • Serverübergreifend – also das, was Diaspora von Facebook und anderen walled gardens unterscheidet – ist mir in den letzten Stunden noch keine Verbindungsaufnahme gelungen.
  • Mal funktioniert’s, mal nicht.
  • Die Installation auf einem eigenen Server scheint noch so scheiß-kompliziert, dass sie wirklich nur auf einem eigenen Server und mit root-Rechten sinnvoll erscheint. Sowas habe ich aber nicht.
    OK, vielleicht nicht komplizierter als andere Aufgaben, aber in einer mir völlig fremden Umgebung: „We currently run Diaspora with the thin as our webserver, behind nginx“? Alles klar.
  • „Diaspora“ ist als Name fast so dämlich wie „Piratenpartei“.
Trotzdem: Weiter beobachten, kann noch sehr spannend werden.