EEE!

So. Jetzt habe ich also auch meinen eeePC. Gestern gekommen, im Paket mit einer 8 GB-Speicherkarte, um die doch arg knappen 4 Serien-GB der eingebauten SSD-„Platte“ etwas zu ergänzen, und ohne einen 1 GB-Speicherriegel, den ich zwar bestellt und bezahlt, aber leider (noch) nicht bekommen habe. Der Lieferant hat sich schon entschuldigt und Nachlieferung gelobt.

Um es kurz zu machen: Dieses tippe ich auf einem meiner treuen Macs.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der eeePC ist wirklich das kleinste, äh, Notebook, das ich, noch dazu zu diesem Preis, jemals gesehen habe. Und ich werde ihn in wenigen Stunden mit großer Neugierde auf eine Dienstreise mitnehmen, damit H. inzwischen das MacBook haben kann. Aber genau da liegt das Problem.

In wenigen Stunden.

Wie alle Linux-Büchsen erwartet der eeePC noch eine Menge Arbeit, bevor er mir so zur Verfügung steht, wie ich ihn brauche. Zwar ist das vorhandene Xandros-Linux recht brauchbar, speziell, wenn man von Linux bisher keine große Ahnung hat (sieht sogar ein wenig wie WinXP aus, um ja niemand zu verschrecken!). Aber ich habe nun mal von Linux Ahnung und will erheblich mehr daran herumschrauben, als Xandros es mir auf Anhieb erlaubt.

Die Lösung: ein anderes, möglicherweise sogar schon auf die Hardware des eeePC vorab konfiguriertes Linux. Nur die Installation und vor allem Konfiguration dessen kriege ich vor meinem Flug nach Bonn nicht mehr hingebogen, und so werde ich – der Horror! – mit einem vom User  unberührten Linux durch die Republik gondeln.

Darüber hinaus gilt, was an anderer Stelle schon gesagt wurde: klein, erstaunlich brauchbar für die Größe, etwas knarzig in Aussehen und Anfassen, keine Tastatur für Leute mit Wurstfingern, sicher genau das Richtige für die Arbeit auf Messen, in Flugzeugen, in Zügen, unterwegs – und halt leider kein Mac.