Dr. Seltsam…

…oder wie ich lernte, das Internet zu lieben.

Gefunden via Facebook bei Nico Lumma, der es bei Fred Wilson gefunden hat, der es von David Gillespie hat… Eigentlich reicht auch dieser Satz, um das Netz, wenigstens ein bisschen, zu beschreiben. Und dass ein Vorgang wie der gerade beschriebene, der sich hier abspielende, allen Alpträume verursacht, die immer noch der Meinung sind, Verbreitungswege müssten kontrollierbar bleiben und kontrolliert werden, ist mir ohnehin klar.

Kurzer Blick auf Montag: Ich werde wieder am Schreibtisch sitzen. Dieser Schreibtisch steht in einem Gebäude einer Institution, deren Zweck es ist, Inhalte zu erstellen und zu verbreiten. Meine Aufgabe in dieser Institution ist, dafür zu sorgen, dass diese Inhalte zumindest soweit, wie es das Urheberrecht erlaubt (was manchmal nicht so sonderlich weit ist…), über die angestammten Verbreitungskanäle hinaus verbreitet werden.

So gesehen, ist mein Arbeitgeber auf dem richtigen Weg. Und in jeder anderen Hinsicht selbstverständlich auch – ich weiß ja, wer hier mitliest. Kicher.

Ernsthaft: Präsentationen, ob mit PowerPoint oder mit einem anderen Tool erstellt, können tödlich sein. Präsentationen mit 263 Folien (!!) sind es meistens. Die hier ist es nicht und sollte allen Zweiflern, Kritikern, Verächtern, aber auch den berufsmäßigen Immerschonbescheidwissern ans Herz gelegt werden. Wenn’s sein muss, auch mit Gewalt mit aller Kraft.