Dies und das

Letzter echter Urlaubstag (ab morgen ist einfach nur Wochenende), und die Nachrichtenlage auf der Brücke der MS bluelectric ist übersichtlich.

  • NewsGator bringt die Beta einer neuen Version ihres Desktop-Feedreades NetNewsWire und will damit das Feedlesen revolutionieren. Hauptfeature ist, dass NNW künftig die abonnierten und gelesenen Feeds nicht mehr mit dem suboptimalen (weil langsamen und umständlichen) hauseigenen Web-Reader abgleicht, sondern mit dem Guglrieder. Das sollte mir als Nutzer desselben eigentlich entgegenkommen. Tut es aber nicht, weil die sozialen Funktionen, die der Guglrieder entweder mitbringt, durch Extensions wie Feedly oder durch Browser-Bookmarklets mitbekommt (was ihn zum flexibelsten Feedreader macht), fehlen NNW. Darüber hinaus frage ich mich, warum ich Dinge auf dem Desktop erledigen soll, die sich einerseits im Netz abspielen und andererseits inzwischen dort auch flott erledigen lassen. (Und dann schrieb er diesen Satz in MarsEdit, einem Desktop-Editor für Weblogs. Kicher.) Immerhin: Das neue Icon von NetNewsWire ist sehr hübsch geworden. Das stimmt.
  • Stichwort GMail: Ein Argument, das Google immer wieder pro GMail anschleppte, war die Möglichkeit, unter den verschiedensten Adressen Mail zu schreiben und zu empfangen. Dieses Argument zog aber nur bedingt, da – zur Vermeidung von Spam-Fallen – GMail im Header der Mail zwar die alternative Fremdadresse als Absender-Adresse angab, die GMail-Adresse aber als die des Versendenden (fragt nicht…).Wie unter anderem das offizielle GMail-Blog heute berichtet, ist es ab sofort möglich, aus der GMail-Oberfläche heraus via SMTP Mail auch über den Server des alternativen Accounts Mail zu verschicken. Darauf hätte man bei GMail ein paar Tage Monate Jahre früher kommen können. Außerdem nützt auch das einem Nutzer nix, der einen so antiquierten Mailaccount wie ich (nebenher) nutzt, der SMTP nur nach vorheriger POP-Authentifizierung erlaubt. Gibt es außer mir eigentlich noch jemand, der sich an diese Art des Mailversandes erinnert? Nö. Dacht ich’s mir.