Die SZ und der Spreeblick

Interessiert auch einen wie mich, der seit Jahren (genauer: seit 5 Jahren) die Berliner Zeitung liest, sie seit Jahren den Bach hinunter (schwäbisch: ’n Bach naah) gehen sieht, keine wirkliche Alternative sieht und seiner alten Lokalzeitung hinterhertrauert:

Was wir zur Zeit haben, das ist ja schon die abgespeckte Süddeutsche. Ohne Jetzt, ohne Berlin-Seite und ohne all die, die heute das Feuilleton der FAS füllen.

Und zu was hat diese Kur geführt? Zur heutigen Situation.

Bleibt als Tageszeitung noch die FAZ, zu der man als SZ-Leser aber schwerlich wechseln kann, und als Tischverzierer die Zeit.

Die SZ kriecht ihrem Ende entgegen | Spreeblick.

„Tischverzierer“ ist bitter, aber wahr.