Die Platte putzen

Es staunt nicht nur der Laie, wenn auf einem brandneuen (= keine zwei Monate alten) Mac Mini im Büroeinsatz (= viel Textverarbeitung, viel Mail und Internetrecherche, ein bisschen Tabellenkalkulation, kaum Musik, keine Videos) die 120 GB große Festplatte plötzlich voll ist.

Es staunt der Halbfachmann, wenn er sieht, dass das Mac-eigene Backup-Programm, heruntergeladen von .mac, zwar brav jeden Morgen ein Backup des Benutzerordners gemacht hat, diese Backups auch als inkrementell gekennzeichnet , dem Umfang nach aber als Voll-Backups abgelegt hat. Mit täglichen Kopien eines 4GB großen Benutzerordners (denn natürlich übertragen wir die Daten vom Vorgängerrechner) ist die Festplatte dann tatsächlich bald voll.

Fehler gefunden: Backup schreibt per default in ein Backupverzeichnis, auf das, ebenfalls per default, nicht alle Nutzer Schreibrechte haben. Der amateurhafte Versuch, ein Backupverzeichnis im Nutzerverzeichnis anzulegen, resultierte in der Fehlfunktion.

Über 90 GB sinnloser Backups gelöscht, Festplatte wieder frei, und wieder was gelernt. Und grundsätzlich sind automatische tägliche Backups besser als manuelle monatliche, die man dann doch nie macht. Danke fürs Zuhören. Oder auch Nichtzuhören.