Die Maus, die brüllte

'V-Day' von worldwidekleinLesestoff für den amtierenden blau-elektrischen Kater (l.): Wissenschaftler an der Universität von Tokio haben die Maus, die sich nicht vor Katzen fürchtet, gezüchtet. Was den Kater besonders interessieren wird: Die Maus ist nicht etwa so furchtlos, weil sie so stark, klug oder einfach groß ist, sondern weil sie Katzen nicht riechen kann – im buchstäblichen, nicht im übertragenenen Sinne (das wäre ja auch keine große Kunst).

Das Interessante daran ist: Mäuse müssen offenbar nicht lernen, dass Katzen gefährlich für sie sind; die Angst scheint – so die Professoren Hitoshi Sakano und Ko Kobayakawa – fest mit dem Geruch verdrahtet zu sein, und wo kein Geruch, da auch keine Angst.

By tweaking genes to disable certain functions of the olfactory bulb — the area of the brain that receives information about smells directly from olfactory receptors in the nose — the researchers were able to create a “fearless” mouse that does not try to flee when it smells cats, foxes and other predators.

Da sich der amtierende Kater jedoch ohnehin gerne verscheißert vorkommt (siehe Bild), wahrscheinlich, weil er sich so leicht verscheißern lässt, wird er über diesen Durchbruch der Wissenschaft nur mäßig erfreut sein. Sein Problem.

(Via Slashdot – was sonst?)