Die Liste (pt. 1)

Once upon a time, irgendwann im letzten Jahrtausend, gab es in der Titanic eine kurze Serie mit dem Titel „Liste ekliger Wörter“, in der die Autoren Ausdrücke sammelten, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr hören wollten. Im Jahr 1998 griff ich, damals Korrespondent im Washingtoner Büro der Deutschen Welle, die Idee auf und führte eine büroeigene „List of disgusting words“, auf der unter anderem Wörter wie „Monica Lewinsky„, „impeachment„, „Elian Gonzalez„, aber auch „Fagan“ und eine Zeitlang sogar „Schrempp“ standen – also vor allem Stichwörter zu Themen, die uns in unserer Arbeit mehr beschäftigten, als sie es verdient hatten.

Wenn ich mir so meinen Realitäts- und Medienkonsum angucke, wird es mal wieder Zeit für eine Liste ekliger Wörter, die ich – wäre dies eine ideale Welt – nie wieder hören müssen möchte. Here we go:

  • Britney Spears
  • 2.0
  • Leistung aus Leidenschaft
  • Vorratsdatenspeicherung (warum erst auf Platz 4? Weil die Liste ungeordnet ist)
  • Silbereisen
  • der Blog
  • metrosexuell (außer vielleicht in der U-Bahn)
  • Rudy Giuliani
  • Roland Koch (wenn wir schon mal beim Politiker-Bashing sind)
  • ach ja: Westerwelle
  • Vista
  • Knut (aber von dem redet ja sowieso keiner mehr)

To be continued…