Dasamawieda

ENE (Erster Naheliegender Einfall – vernichtendes Urteil in Journalistenkreisen, aber hier darf ich’s ja machen): Mit Volldampf in die neue Saison (obwohl M/S Östanå I, Baujahr 1906, längst mit einem ruhig brabbelnden Diesel durch die Stockholmer Schären schnurrt – s.o.; ihr Schwesterschiff S/S Stockholm, Baujahr 1930, dampft noch), nach drei Wochen Urlaub fernab von Arbeit, Zuhause, Hauskatz (was der uns erzählt hat nach der Rückkehr!), Internetz…

Ja, auch (fast) ohne Internetz. Die Europa-Datenkarte hatte ich dabei (und sie funktionierte auch problemfrei unter den Kiefern über den Felsen), aber genutzt habe ich sie nur zum täglichen Wettercheck, zum täglichen Mailcheck, zur Umbuchung der Fährenrückfahrt (Hinweis für Lernwillige: Fähre Rostock-Trelleborg für vier mit Vierbettkabine ist billiger als Fähre Rostock-Gedser plus Öresundbrücke plus Übernachtung für vier unterwegs, von den zusätzlichen Kilometern durch Dänemark ganz abgesehen), zur Bestellung eines beinahe vergessenen Geburtstagsgeschenks bei Amazon… ja, das war’s so ungefähr. Fand mich in der ungewohnten, aber nicht unangenehmen Lage des Familienmitglieds mit dem geringsten Datentransfer.

Zwei Versprechen, die ich der Chefin und mir selbst gegeben habe, konnte ich halten: Keine Dienstmail gelesen, keine Gedanken an die Arbeit veschwendet.
Der Wetterbericht: Nicht ganz so dauerstrahlend wie die letzten Male in Schweden, aber nie wirklich kühl. Viel gelesen, viel frische Luft eingeatmet, selbstgefangenen Fisch gegrillt oder auch selbstgekaufte Steaks. Fazit: Erholung pur.
Und jetzt weiter im ausgedruckten Programm.