Das Wa-handern!

Lese in der Mittagspause „Die Gespräche wandern durch das Netz“ von Martin Recke und muss zugeben: Er hat einen Punkt (schlechte, weil wörtliche Übersetzung von „He has a point.„).

Für manchen altgedienten Blogger mögen das (nämlich Diskussionen, die sich vom Blog in Richtung Twitter, FriendFeed & Co. verlagern, d.Red.) aufregende Entwicklungen sein, die mit einer gebührenden Portion Argwohn betrachtet gehören, doch letztlich ist es nicht mehr als die weiterziehende Karawane, der die Hunde nachbellen. Ob im Usenet oder bei Shyftr – die Gespräche im Web sind auf einer stetigen Wanderung und finden immer dort statt, wo ihre Teilnehmer sich gerade wohlfühlen.

Schlussfolgerung:

Sie (die Gespräche, d. Red.) gehören allen und niemandem.

Stimmt. Alte Zauselâ„¢ beobachten das mit Argwohn, und sei es nur, weil jemand mit unserer km-Leistung im Gehirn langsam Schwierigkeiten bekommt, mitzubekommen, wo denn noch alles etwas zu unseren Äußerungen gesagt, geschrieben, getwittert wird.

Andererseits: Egal. Zumindest solange niemand aus unserem Content lizenzwidrig ein Geschäftsmodell baut – oder in jedem Fall eine Antwort von uns erwartet. Denn unsere Aufmerksamkeitsspanne ist… was wollte ich gerade nochmal schreiben?

Update: Hier hat einer das gleiche Problem: Comment Where You Want, Just Let Me Know About It.

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