Das Gegenteil von „gut“…

…ist „gut gemeint“. Alter Hut, immer wieder bestätigt. Die Idee hinter Get Satisfaction – People-Powered Customer Service mag ja gut gemeint sein: Wenn eine Firma zu klein, zu arm oder auch nur zu geizig ist, Tech Support selbst zu leisten, überlässt man das eben den Usern (und streut den einen oder anderen Alibi-Mitarbeiter dazwischen, damit das Flehen der User nicht völlig verhallt in den Weiten des Internetzes).

Nicht so doll ist es, den Laden dann aber auch „Get Satisfaction“ zu nennen. Denn einerseits ist von satisfaction nur bedingt die Rede, wenn der einzige Erkenntnisgewinn der ist, dass man mit seinem Problem nicht allein ist. Und andererseits löst ein Firmen- bzw. Website-Name wie der nun schon zweimal zitierte in Spamfiltern zuverlässig einen Reflex aus – womit man selbst die spärlichen Reaktionen auf die eigenen Beschwerden nur noch dann mitkriegt, wenn man zufällig mal in den Spameimer guckt.