Damals

Photo: jmerelo, via flickr.comCC-Lizenz

Auch an anderer Stelle erinnert man sich an die ersten Gehversuche mit einem Personal Computer – oder was damals als solcher durchging.

In meinem Fall war das ein Amstrad PCW, der in Deutschland unter dem Namen Schneider Joyce als Schreibsystem vermarktet wurde – und von mir auch nur als solches genutzt wurde. Das ist (war) eine Schande, denn immerhin lief die Joyce unter CP/M, einem vollwertigen 8-bit-Betriebssystem. Und wenn das Handbuch ein klein wenig deutlicher in dieser Hinsicht gewesen wäre (doch, damals habe ich Handbücher noch gelesen, aber eben nicht verstanden!), wäre mir irgendwann auch aufgegangen, dass man nicht unbedingt das zweite, leider nur optionale Diskettenlaufwerk zum Abspeichern von Texten brauchte, sondern nach Laden von Betriebssystem und Textverarbeitung auch die Diskette hätte wechseln können… So aber hatte ich das nur einmal versucht, irgendwas falsch gemacht und endete als Dokumentenausdrucker – was angesichts der Verwendung als bessere Schreibmaschine und in einer Umgebung, in der ich die Dateien ohnehin nur mit mir selbst hätte teilen können, so schlimm nun auch nicht war.

Ja, wir dachten (also: ich dachte) schon noch reichlich analog damals, 1985. Die persönliche Digitalisierung erfolgte erst fünf Jahre später. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.