CMS-Werkstatt

Zwischen Arbeit, Reststudium und Leben findet derzeit in dieser Umgebung verschärftes CMS-Gebastel statt. CMS, nicht Weblog-Tool, was zumindest die erstaunen wird, die meinen, ich sei auf die ExpressionEngine fixiert. Bin ich nicht, und schon gar nicht auf die lo-tech-Lösung Blogger, die diese Seiten hier betreibt (immer noch ein interessantes Experiment, BTW). Stattdessen geht der Blick über den Horizont der Blog-Software hinaus

Auftritt Mambo – ursprünglich vorgesehen für die Site der WorldWideSchwester, die sich nach langen Jahren des Angestelltendaseins jetzt selbständig macht. Ergebnis: Mambo läuft auch auf Mietplatz bei Massenhostern, lässt sich leicht installieren, bietet Funktionalität und Flexibilität right out of the box – wenn man auf Tabellenfreiheit, valides XHTML und eigenes Layout nicht so wahnsinnig viel Wert legt. Ergebnis der Testwochen: Vielleicht doch nicht ganz so einfach in den Griff zu kriegen – wie eine Mambo-Laborinstallation auch beweist.

Auftritt Drupal. Ebenfalls leicht zu installieren. Das Konzept von „nodes“ (anstelle von statischen und dynamischen Seiten) ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, die deutsche Übersetzung hat noch Lücken, und die Module haben auch so ihre Tücken, was die Anpassung an deutsche Leser angeht. Aaaber: Module! Drupal ist – nach einer den langwierigen Mambo-Versuchen geschuldeten hastigen Installation – ein extrem flexibles System und erlaubt schnelles, einfaches Seitenbauen und -strukturieren. Ein eigenes Layout ist kein Problem, nur die eine oder andere Tabelle ist immer noch drin.

Fazit: Interessantes System. Sollte man sich in ruhigeren Zeiten etwas genauer ansehen.