Ausgebastelt

Baustelle, gesichert

Am vergangenen Samstag war es soweit, ich stellte Warnschilder auf und sicherte die Baustelle ab. Der Plan stand fest (Blogfragmente aus den letzten Jahrzehnten importieren, neuen Lack aufs Blog), und dann gings los – wie leidgeprüfte Twitternutzer nur zu schnell feststellen mussten. Weil das Twitter-Plugin, das ich leider auszuschalten vergessen hatte, sich wichtig machen musste … Weiterlesen

Signal, jetzt!

Allüberall auf den Tannenspitzen in anderen Blogs ist es schon zu lesen: Es ist Zeit, Signal zu installieren und zu nutzen (hier und hier, und hier ja im Grunde auch, wenn auch leicht verzwofelt). Und wenn wir lesen, dass der BND (das ist der Geheimdienst, der sich Wasserhähne aus dem neuen Bürogebäude klauen lässt, har, har!) jetzt erkannt hat, dass die meisten Messenger-Apps inzwischen verschlüsselte Kommunikation zulassen, und mit Millionenaufwand dagegen vorgehen will, und wenn auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans sowohl der aktuelle wie der künftige Präsident verschlüsselte Kommunikation, sagen wir: nicht so mögen, dann ist es doppelt und dreifach Zeit, sich einen sicheren Messenger (manche sagen: den sichersten von allen) zuzulegen – für verschlüsselte Textnachrichten, Telefonate, Anhänge. Damit er da ist, wenn man ihn braucht (also: jetzt, denn: warum nicht?).

Und während Sie sich jetzt (jetzt!) Signal aus dem jeweiligen App Store bzw. Play Store auf Ihre Funkquatsche ziehen (es kostet auch nix und tut nicht weh), ein kurzer Rückblick: Vor ziemlich genau zwanzig Jahren und zwei Wochen erschien ICQ, vielleicht nicht der erste Messenger, aber der erste, der durch einfache Installation und dito Bedienung ein weites Publikum erreichte. ICQ war unter Sicherheitsaspekten ein Albtraum, aber hey, es waren die 90er Jahre, und alles war bunt und schön. Naja, zumindest bunt.

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Der Umstieg

Vielleicht hat es was mit dem Älterwerden zu tun. Die letzten Jahre über liefen hier ausschließlich und mit Begeisterung Geräte mit Linux-Hintergrund: ein Ubuntu-Desktop, ein ChromeOS-Chromebook, ein Android-Telefon (also: immer eins auf einmal – insgesamt komme ich seit den Zeiten von Android 1.5 auf inzwischen sieben Androiden), zwischendurch auch mal ein Android-Tablet. Die Welt war in Ordnung.

Und dann kaufte ich mir Anfang des Jahres ein Notebook, auf dem Ubuntu angeblich störungsfrei laufen sollte, aber leider nicht lief, weshalb ich jetzt ein Windows-10-Notebook habe. Und letzte Woche kaufte ich mir eine neue Mobilquatsche.

Mein zweites iPhone
Mein zweites iPhone

Richtig: ein iPhone, ein kleines. Zur Erinnerung: 2008 hatte ich schon mal ein iPhone 3G. Eines. Das schmiss ich fiel mir im Frühjahr 2009 in den See und wurde zunächst durch ein aufgearbeitetes Ersatzgerät ersetzt, dann durch meinen ersten Androiden.

Jetzt also zurück zum Apple-Produkt. War es schwer? Nein – auch wenn ich die App „Move to iOS“ lieber nicht verwenden wollte; ich hatte Sorge, dass sie nicht nur alle Daten rüberschaufelt, sondern auch die eine oder andere Konfigurationsmacke aus mehr als einem Androiden. Nee, lieber manuell, das Ganze.

Und das war erstaunlich einfach – vielleicht, weil ich bei der Auswahl meiner Apps zufällig immer die genommen hatte, die es auch für iOS gibt, vielleicht auch deshalb, weil Google überhaupt nicht einsehen will, warum es auf iPhone-Nutzer verzichten soll, und deshalb Google Photos, Android Wear, Google Authenticator und ein paar andere Google-Apps, auf die ich ungern verzichtet hätte, auch für iOS bereitstellt.

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I’ve got mail…

Post (Symbolbild)
Post (Symbolbild)

…überraschenderweise von mir selbst. Überraschenderweise mit dem Betreff „Test“ und ohne eigentlichen Inhalt. Überraschenderweise von einem so gut wie nicht genutzten GMX-Account. Überraschenderweise genau zu dem Zeitpunkt, als ich eine vierspurige Straße überquerte und mich diese Aufgabe voll und ganz in Anspruch nahm, ich also vermutlich keine sinnfreien Mails verschickte.

„Test“. Von meinem GMX-Account in meine eigentliche Mailbox. Und ich wusste von nichts.

Habe ich dann also 90 Minuten meines nicht mehr jungen Lebens heute damit verbracht, zunächst das Passwort für den GMX-Account zu ändern. Zweimal, versteht sich, weil ich mir das Passwort, das ich in der schaukelnden S-Bahn eingegeben hatte, offenbar nicht bis Gesundbrunnen merken konnte. Dann – wenn wir schon mal dabei sind – gleich die Passwörter aller Seiten, die auch nur irgendwie mit Geld und/oder persönlichen Informationen zu tun haben und keine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten (was ein Skandal für sich ist), geändert. Dann in Ruhe den Mailheader der rätselhaften Mail angeguckt.

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