bSW, „de NADA“-Edition

Welchen Stellenwert der Kampf gegen das Doping im deutschen Leistungssport hat, kann man hoffentlich nicht an der Größe der Geschäftsstelle der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA ablesen, die – wie dem folgenden Foto zu entnehmen ist – immerhin größer ist als das Haltestellenhäuschen, das die Stadtwerke Bonn der Bushaltestelle „Deutsche Welle“ spendiert hat.

Mit diesem Foto setze ich die Reihe bluelectric Street View fort, um die Bundes- und Kommunalbedenkenträger dieses Landes (und ganz speziell die der Bundesstadt Bonn) daran zu erinnern, dass InDULa (in diesem unseren Lande – H. Kohl) der Rechtsgedanke der Panoramafreiheit herrscht, wonach es erlaubt ist, Bilder vom öffentlichen Raum anzufertigen und wiederum zu veröffentlichen, solange die Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten nicht verletzt werden. Und Häuser, selbst die von Nationalen Anti-Doping-Agenturen, haben keine Persönlichkeitsrechte.

Die bisherigen Erfahrungen mit Street View-Bildern lassen mich vermuten, dass mich auch diesmal niemand verklagen wird. Ich führe das darauf zurück, dass das derzeitige Street View Bashing, betrieben von der Bundesministerin für Verbraucherschutz und Populismus bis hinunter zu kommunalen Würdigtuern, eben doch nicht mehr als populistisches Bashing ist.

Wie immer steht auch dieses Bild unter einer CC-Lizenz und darf unter den entsprechenden Bedingungen weiter verwendet werden – auch wenn ich das gerade bei diesem aus der Hüfte geschossenen Bild (der Bus kam gerade) für zweifelhaft halte. Und ich habe vom Großblogger und TV-Kritiker aus Neukölln die Idee geklaut, die bisherigen bluelectric Street Views in einer öffentlichen Google Map zusammenzufassen.