Breiter Arsch

(Woll’n wa doch mal sehen, ob die Überschrift nicht zum Lesen reizt…)

Es ist später Abend in Washington, DC. Der Arbeitstag war überraschend kurz, verglichen mit den letzten Wochen. Aber für freiberufliche Familienväter gibt’s auch nach dem Abendessen noch zu tun. Einen aktuellen Beitrag für einen Abnehmer in Deutschland schreiben, produzieren und überspielen, beispielsweise. Oder endlich (nach dem ganzen präsidentialen Dreck der letzten fünf Wochen) nach Weihnachtsgeschenken suchen.

Habe ich alles gemacht, heute abend. Was den Beitrag angeht, erfolgreich (landet nach der Sendung am Wochenende aus aktuellem Anlass auf der Works-Seite), was die Weihnachtsgeschenke angeht, leider weniger.

Und was hat das alles mit dem angesprochenen breiten Arsch zu tun?

Den habe ich mir heute abend wieder ersessen. Weil ich alles, inklusive der Wahrnehmung der Fernsehnachrichten, an meinem Computer gemacht habe und mich eigentlich nur zum Kühlschrank bewegt habe, um eine neue Cola zu holen. Diet Coke, aber das hilft auch nix mehr.

Ich finde Computer ja grundsätzlich klasse, vor allem, weil meiner sich Windows-untypisch verhält und meistens tut, was man ihm sagt. Und meiner natürlichen Faulheit kommt es entgegen, dass ich mich eigentlich nicht weit bewegen muss, um alles zu erledigen. Und was habe ich davon?

Ich darf mit Salaten und so versuchen, vor Weihnachten noch etwas weniger zu werden. Weia!