Bolognese

Alle, die auf ihrer – ‚tschuldigung! – Facebook-Seite oder auch sonstwo unter „Religion“ Atheist eintragen oder das Feld gleich ganz leer lassen, können Hoffnung schöpfen, demnächst ganz legitim ihr religiöses coming out begehen zu können. Pastafarianismus, die Religion, die das Fliegende Spaghetti-Monster verehrt, ist auf dem Weg zur offiziell anerkannten Religion. Flying Spaghetti Monster Inspires Wonky Religious Debate, schreibt Randy Dotinga von Wired.com und bezieht sich dabei auf eine Podiumsdiskussion auf dem Jahrestreffen der American Academy of Religion in San Diego. Immerhin 9000 Besucher waren da – auf dem Jahrestreffen, vermutlich nicht der Diskussion.

They use words like „didactic device“ to describe the beloved but carb-heavy god of Pastafarianism. They say the FSM is cloaked in a „folk-humor hybrid body,“ and reveals a web-fueled movement toward „open source theology“ that challenges existing beliefs.

Pastafarianism is „quite clearly confronting order with disorder, a profound kind of religious activity that we often overlook,“ said religious-studies professor and author David Chidester…

Und warum auch nicht? Wenn „Intelligent Design“ als nur schwach verkleidete Schöpfungsgeschichte an amerikanischen Schulen als Gegenstück zur Evolutionstheorie gelehrt werden darf bzw. muss, warum dann nicht die Religion von zwei Fleischklopsen mit Nudeln?

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